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Anspruchsvolle Rettung aus der Eigernordwand

In einer nächtlichen Bergungsaktion rettete die Rega am späten Donnerstagabend zwei Alpinisten aus der Eigernordwand.

Eine idyllische Nordwand vorgestern Abend, nur vier Stunden vor der Bergungsaktion.
Eine idyllische Nordwand vorgestern Abend, nur vier Stunden vor der Bergungsaktion.
Bruno Petroni

Von überall, wo die Eigernordwand einzusehen ist, konnte die Rettungsaktion vom späten Donnerstagabend gut beobachtet werden: Gegen 21.30 Uhr konnten zahlreiche Augenzeugen mitverfolgen, dass der mit einem starken Suchscheinwerfer ausgerüstete Rettungshelikopter der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega bei einem Suchflug im Zickzackkurs den oberen Bereich der Nordwand entlangflog, ehe die Crew oberhalb der sogenannten Weissen Spinne (siehe roten Punkt auf dem Bild) zwei Alpinisten orten und bergen konnte.

Laut Ariane Lendenmann, Mediensprecherin der Rega, hatte sich ein Alpinist in der Nordwand beim Bergsteigen verletzt, worauf die Zweierseilschaft Alarm ausgelöst habe. In der Folge rückte die Crew der Rega-Basis Wilderswil nach Grindelwald aus, wo sie laut Rettungschef Marc Ziegler zwei Bergretter der örtlichen Rettungsstation an Bord nahm und einen von ihnen mit der Seilwinde bei den blockierten Alpinisten absetzte.

Kurze Zeit später konnte er mit den zwei Bergsteigern per Windenbergung aus der Nordwand geholt und zur Kleinen Scheidegg gebracht werden. Ziegler: «Dort wurde der Verletzte in den Helikopter umgeladen und ins Spital Interlaken überführt.»

bpm

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