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Anträge von Aevis genehmigt

Alle Anträge des Verwaltungsrates der ­Freiburger Aevis Victoria SA kamen an der Generalversammlung in Interlaken durch.

196 Aktionäre waren am Dienstag an der Generalversammlung der Aevis Victoria SA im Congress Centre Kursaal Interlaken anwesend – und sie waren gegenüber dem Verwaltungsrat und den vorliegenden Geschäften wohlgesinnt. Fast alle Anträge wurden mit über 99 Prozent der Stimmen gutgeheissen.

Der Verwaltungsrat, bestehend aus Präsident Christian Wenger, Raymond Loretan (Vizepräsident), Antoine Hubert (Delegierter des Verwaltungsrates), Michel Reybier, Cédric A. George und Antoine Kohler, bleibt der Investitionsgesellschaft für ein weiteres Jahr erhalten.

Spital und Hotel akquiriert

Aevis Victoria investiert in Privatkliniken, Hotels sowie Immobilien in der ganzen Schweiz und macht sich zudem vermehrt im Telemedizinbereich stark. Für das Geschäftsjahr 2016 konnte Antoine Hubert von drei neuen Akquisitionen berichten: «Neu zur Gruppe gehören die Clinique Générale-Beaulieu in Genf und das Hotel Crans Ambassador in Crans-Montana.» Zudem erwarb Aevis Victoria einen 40-Prozent-Anteil an Medgate, einem führenden Telemedizin-Dienstleister.

Grösster Einkommensposten der Gruppe ist das Standbein Spitäler. Deren 15 sowie eine Klinik gehören zu Aevis, sie generieren rund 446 Millionen Franken des Gesamtumsatzes, der laut Hubert dieses Jahr zum ersten Mal über 700 Millionen steigen soll.

Ein weiterer Anteil generiert sich aus den Hotels der Gruppe – darunter das Grand Hotel Victoria-Jungfrau in Interlaken. Insgesamt wurden 2016 gut 169'000 Übernachtungen in den 587 Zimmern der Häuser der Victoria-Jungfrau Collection gezählt. Der durchschnittliche Zimmerpreis liegt bei 372 Franken pro Nacht.

Beat Sigg, VR-Delegierter der Hotelgruppe, informierte die Anwesenden über die abgeschlossene Renovation von 30 Zimmern des Victoria-Jungfrau und die Wiedereröffnung des Restaurants La Terrasse. «Ausserdem wurden in den Zimmern Flachbildschirme und Nespresso-Kaffeemaschinen installiert.»

Künftig zweisprachig

Auch die Jahresrechnung und eine Ausschüttung aus den Kapitaleinlagereserven zugunsten der Aktionäre wurden gutgeheissen. Die Anwesenden vertraten mit 13'088'396 Stimmen rund 86 Prozent der stimmberechtigten Aktien. Dem Wunsch einer französischsprachigen Aktionärin wurde entsprochen: Ab nächstem Jahr soll die auf Deutsch gehaltene Versammlung ins Französische übersetzt werden.

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