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Arbeitsplätze gehen wegen guter Wirtschaftslage verloren

Im Berner Oberland hat es weniger Arbeitssuchende. Dementsprechend braucht es weniger Angebote im Bereich der Arbeitsintegration. Das wirkt sich auf die Organisation Volkswirtschaft Berner Oberland aus.

Volkswirtschaft Berner Oberland führt unter anderem den Wirtschaftsbrunch durch. So auch im August 2018. Albert Rösti begrüsste damals die Referenten (v.l.) Stefan Schneeberger (Bürki Electric AG), Beatrice Fridelance (Kulturrat), Andreas Bernhard (intertreuhand.gfag) und Urs Stucki (Co-Leiter Arbeitsintegration Berner Oberland).
Volkswirtschaft Berner Oberland führt unter anderem den Wirtschaftsbrunch durch. So auch im August 2018. Albert Rösti begrüsste damals die Referenten (v.l.) Stefan Schneeberger (Bürki Electric AG), Beatrice Fridelance (Kulturrat), Andreas Bernhard (intertreuhand.gfag) und Urs Stucki (Co-Leiter Arbeitsintegration Berner Oberland).
pd

«427 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Programme der Beruflichen Integration der Volkswirtschaft Berner Oberland im Jahr 2018 besucht, 37 Prozent davon haben während dieser Zeit eine Anstellung gefunden», schreibt die Volkswirtschaft Berner Oberland in ihrem Jahres­bericht.

«Dank der guten Wirtschaftslage gibt es im Berner Oberland aber weniger Stellensuchende.» Dies führe dazu, dass die Anzahl der Angebote im Bereich Arbeitsintegration reduziert werde. «Die Auswirkungen dieser grundsätzlich positiven Entwicklung spürt die Volkswirtschaft Berner Oberland: Im in Interlaken angesiedelten Bereich arbeitsmarktliche Massnahmen, der auch die Berufliche Integration umfasst, kam es dadurch zu einer Reduktion der Arbeitsplätze.»

Ausgeglichenes Ergebnis

Gleichzeitig habe ein Budgetierungsfehler zu einem Verlust von 49054 Franken geführt. Der Bereich Berufliche Integration der Volkswirtschaft weist daher ein negatives Jahresergebnis 2018 aus. «Trotz der unerfreulichen Entwicklungen im Bereich arbeitsmarktliche Massnahmen weist die Gesamtorganisation mit einem knappen Ertragsüberschuss von 432 Franken ein ausgeglichenes Ergebnis aus.»

Einen weiteren Rückschlag gab es für die Volkswirtschaft Berner Oberland im vergangenen Jahr bei den Beschäftigungs- und Integrationsangeboten in der Sozialhilfe Bias: Aufgrund der reduzierten Anzahl Jahresplätze musste das Atelier Handfest in Spiez per Mitte 2018 geschlossen werden.

Firmenbesuche, Jubiläum

Positive Signale durfte die Volkswirtschaft Berner Oberland von den Firmenbesuchen, die gemeinsam mit der Standortförderung des Kantons Bern und den Standortgemeinden durchgeführt werden, entgegennehmen. 15 Firmen aus verschiedenen Branchen und mit verschiedenen Grössen wurden im vergangenen Jahr besucht. Im Bereich Digitalisierung wurde die Workshopreihe «Digital Roadmap» weiter vorangetrieben. Das Projekt unterstützt kleine und mittelständische Betriebe aus der Region bei ihren Digitalisierungsvorhaben.

2018 nutzte die Volkswirtschaft Berner Oberland weiter, um die Feierlichkeiten zum 100-Jahr-Jubiläum der Organisation vorzubereiten. Am 25. April findet als Auftakt die Jubiläumsgeneralversammlung im Deltapark Gwatt statt. Anschliessend wird dann auf dem Thunersee, auf der MS Berner Oberland, gefeiert.

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