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Auf der langen Suche nach den funkelnden Schätzen

Der Berg ruft: Magisch ziehen Quarzkristalle die Menschen ins Gebirge. Schon seit Jahrhunderten. Doch um wirklich fündig zu werden, muss man heute ins Extremgelände. Oder in die Vorfelder von schmelzenden Gletschern.

Vom Eis freigegeben: Beat Teige mit prächtigen Kristallen aus einer neu entdeckten Kluft.
Vom Eis freigegeben: Beat Teige mit prächtigen Kristallen aus einer neu entdeckten Kluft.
Ernst Rufibach
Ungereinigt: Mit Lehm verklumpte Kristallstufen ...
Ungereinigt: Mit Lehm verklumpte Kristallstufen ...
Beat Teige
Steinalt: Versteinerte Ammoniten aus dem Urbachtal in  einer Sammlung von Beat Teige.
Steinalt: Versteinerte Ammoniten aus dem Urbachtal in einer Sammlung von Beat Teige.
Hans Peter Roth
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«Uns hats erwischt.» Mit zusammengekniffenen Augen blickt Beat Teige in die Höhe. Die schroffen Granitspitzen, die sich normalerweise ein Stück Himmel abschneiden, hüllen sich in Wolken und milchige Schleier. Bis unter 3000 Meter fallen Flocken.

«Schneetreiben auf der Oberaarjochhütte», bestätigt die Hüttenwartin am Telefon. So lässt sich die Kristallkluft, die Teige gemeinsam mit Ernst Rufibach ausbeutet, nicht bearbeiten. «Daran gewöhnt man sich», erklärt der Haslitaler. Im Aarmassiv sind Schneefälle zu jeder Jahreszeit möglich. Nur kurz im Spätsommer und im Frühherbst geben vielerorts Schnee und Eis dort oben überhaupt ihre Schätze, Quarzkristalle und andere Mineralien, frei.

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