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Aufstieg in die höchste Liga

Redaktor Samuel Günter zur zurückgezogenen letzten Einsprache gegen die V-Bahn.

Spatenstich mit grosser Schaufel (v.l.): Martin Stäger (Gemeindepräsident Lauterbrunnen) Daniel Zihlmann (Geschäftsführer GGM), Christian Anderegg (Gemeindepräsident Grindelwald), Christoph Neuhaus (Bau-, Verkehrs- und Energiedirektor), Urs Kessler (CEO Jungfraubahnen), Andreas Kaufmann (VR-Präsident GGM) Thomas Bieger (VR-Präsident Jungfraubahn Holding AG) und David-André Beeler (VR-Präsident BOB).
Spatenstich mit grosser Schaufel (v.l.): Martin Stäger (Gemeindepräsident Lauterbrunnen) Daniel Zihlmann (Geschäftsführer GGM), Christian Anderegg (Gemeindepräsident Grindelwald), Christoph Neuhaus (Bau-, Verkehrs- und Energiedirektor), Urs Kessler (CEO Jungfraubahnen), Andreas Kaufmann (VR-Präsident GGM) Thomas Bieger (VR-Präsident Jungfraubahn Holding AG) und David-André Beeler (VR-Präsident BOB).
Fritz Lehmann
Das Apérogebäck war thematisch konsequent...
Das Apérogebäck war thematisch konsequent...
Fritz Lehmann
Das Snowpenair wurde geopfert: Bedingung der Scheidegg Hotels AG für den Rückzug ihrer Einsprache war die Aufgabe des Festivals.
Das Snowpenair wurde geopfert: Bedingung der Scheidegg Hotels AG für den Rückzug ihrer Einsprache war die Aufgabe des Festivals.
Bruno Petroni
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Nun ist die letzte Hürde genommen, die letzte Slalomstange umkurvt und das Ziel in Sichtweite. Es ist nicht anzunehmen, dass das Bundesamt für Verkehr der V-Bahn die Baugenehmigung verweigern wird, nachdem nun sämtliche Einsprachen bereinigt worden sind.

Das sind hervorragende Nachrichten für die Region. So wird der kriselnde Wintertourismus gestärkt. Der Markt schrumpft, der Gast wird anspruchsvoller, und die Konkurrenz schläft nicht. Die Zeitersparnis und der zusätzliche Komfort auf dem Weg von der Wohnung zur Piste, die die V-Bahn bieten wird, fallen da doppelt ins Gewicht.

Die V-Bahn wird nicht die grosse Trendwende im Wintertourismus einleiten. Aber sie katapultiert die Jungfrauregion in die höchste Liga und bringt sie in eine Position der Stärke. Dies jedoch grösstenteils auf Kosten der inländischen Konkurrenz. Gerade für mittelgrosse Skigebiete dürfte die Luft noch dünner werden.

Natürlich dient das Projekt nicht allein dem Wintersport, sondern auch dem Sommertourismus und vor allem der Cashcow des Unternehmens – dem Jungfraujoch. Wenn diese von der V-Bahn nicht profitieren würden, wäre das 470-Millionen-Franken-Projekt schlicht nicht finanzierbar.

s.guenter@bom.ch

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