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Aus für Gemeindeverband Schwarze Lütschine

Der Gemeindeverband Wasserversorgung Schwarze Lütschine kommt nicht zustande.

Für die Wasserversorgung an der Schwarzen Lütschine wollten die Gemeinden Lütschental, Gündlischwand und Grindelwald einen neuen Gemeindeverband gründen.
Für die Wasserversorgung an der Schwarzen Lütschine wollten die Gemeinden Lütschental, Gündlischwand und Grindelwald einen neuen Gemeindeverband gründen.
BOM

Der Zusammenschluss im Gemeindeverband Schwarze Lütschine hätte Grindelwald, Gündlischwand und Lütschental genügend Wasser, Ver­sor­gungs­sicherheit und Reservoirvolumen gebracht. Doch die Gemeinde Gündlischwand hat den Beitritt Anfang Juni mit grosser Mehrheit abgelehnt. Somit kommt der Verband nicht zustande.

«Der Beitritt wäre finanziell nicht günstiger, sondern kurzfristig teurer geworden», sagte Samuel Teuscher, Gemeindepräsident von Lütschental. An der Gemeindeversammlung vom Freitag mit 24 Stimmberechtigten stellten Einwohner rege Fragen zur künftigen Wasserversorgung. Teuscher: «Auf lange Sicht können wir den Alleingang nicht bewältigen.»

Gemäss Gemeinderat Andreas Füegi soll das weitere Vorgehen an internen Sitzungen der Arbeitsgruppe aus den drei Wasserversorgungen diskutiert und die Bevölkerung zu einem späteren Zeitpunkt informiert werden.

Gutes Finanzresultat

«Die Budgetdisziplin hat zum guten Finanzergebnis beigetragen», sagte Finanzverwalterin Therese Schlachter. Mehreinnahmen gab es auch dank der Einkommenssteuern. Höhere Ausgaben waren die Folge des Sturms Burglind. Der Gesamthaushalt schliesst bei einem Aufwand von 1,435 Millionen Franken mit 26'324 Franken Ertragsüberschuss, der allgemeine Haushalt mit einem Plus von 40'214 Franken ab. Ein Minus von 13'889 Franken gab es bei den Spezialfinanzierungen (Wasser –9070, Abwasser –6893, Abfall 2074 Franken). Das Eigenkapital beträgt 1,472 Millionen Franken.

Rechnung war unbestritten

Einstimmig genehmigte der Souverän die Jahresrechnung 2018 und nahm Kenntnis von Nachkrediten. Zudem wurde über abgeschlossene Verpflichtungskredite für das Öreb-Kataster und die Sanierung des Mehrzweckgebäudes orientiert. Die effektiven Restkosten für die Gemeinde betragen 475'907 Franken. Weiter genehmigten die Stimmberechtigten ohne Gegenstimme Anpassungen im Gebührenreglement, etwa die letztwillige Verfügung, Wohnungsräumung oder Aufbewahrung des Vorsorgeauftrags betreffend.

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