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«Aussergewöhnliche Konstanz auf höchstem Niveau»

Die Auszeichnung «Goldener Bogen» geht dieses Jahr an das Streichquartett Sino Nomine aus der Westschweiz.

Hans Urfer
Sine Nomine, das Streichquartett aus Lausanne, erhält im Juli die Auszeichnung Goldener Bogen.
Sine Nomine, das Streichquartett aus Lausanne, erhält im Juli die Auszeichnung Goldener Bogen.
pd

«Für ihre aussergewöhnliche Konstanz auf höchstem Niveau und ihre langjährige Konzert- und Unterrichtstätigkeit werden die vier Musiker mit dem Goldenen Bogen geehrt», schreibt die Geigenbauschule Brienz im Programmflyer der Musikfestwoche Meiringen 2019.

Mit den «vier Musikern» ist das Streichquartett Sine Nomine aus der Westschweiz gemeint. Dieses zählt gemäss der Geigenbauschule zu den «führenden Schweizer Streichquartetten und ist seit über dreissig Jahren auf den internationalen Bühnen zu hören». So werden Patrick Genet (Violine), François Gottraux (Violine), Hans Egidi (Viola) und Marc Jaermann (Cello) anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums der Geigenbauschule am Eröffnungskonzert der Musikfestwoche vom 5. Juli je einen Goldenen Bogen überreicht bekommen. Letzterer ist ein gravierter Bogen der Goldqualität, hergestellt in der Werkstätte der Bogenwerkstätte Brienz AG.

«Ein wichtiges Zeichen»

Seit 19 Jahren ehrt die Stiftung Geigenbauschule Brienz Musikerpersönlichkeiten für ihre Leistungen in der Förderung der Streichinstrumente. Der Goldene Bogen ist Sinnbild für die Verbindung von Musik und Geigenbau und soll gemäss der Stiftung «als Botschafter für die Schweiz international ein wichtiges Zeichen setzen».

Die 1944 gegründete Geigenbauschule Brienz konnte im 2018 ihren Um- und Neubau einweihen und wird seit 1996 von Hans Rudolf Hösli geleitet. Sie ist die einzige Vollzeitfachschule für Geigenbau der Schweiz. Trägerin der Schule ist die Stiftung Geigenbauschule Brienz. Die Stiftung wird von Hellmut Thomke aus Allmendingen bei Bern präsidiert. Als Vize amtet Adrian Glatthard aus Brienz.

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