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Ballenberg-Förderverein hilft Dächer decken

Mit dem Verein zur Förderung des Ballenbergs hat das Freilichtmuseum einen zuverlässigen Finanzierungspartner. An der Hauptversammlung des Vereins war die Sanierung der Dächer ein wichtiges Thema.

VFB-Präsident Urs Nufer dankt Antonia Landis (links) und Irène Trauffer, die ihn bei den administrativen Arbeiten unterstützen.
VFB-Präsident Urs Nufer dankt Antonia Landis (links) und Irène Trauffer, die ihn bei den administrativen Arbeiten unterstützen.
Anne-Marie Günter

In den vergangenen Jahren gingen die Besucherzahlen im Freilichtmuseum Ballenberg zurück, gleichzeitig stieg der Sanierungsbedarf der Museum-Bauernhäuser, die seit 1978 kontinuierlich aufgebaut worden sind. Mit der Ziegelei aus Péry, die im Sommer eröffnet wird, werden es 109 Objekte aus dem ganzen ländlichen Raum der Schweiz sein.

Zählen können die Verantwortlichen im Freilichtmuseum seit Jahren auf die Fördervereine. 2016 hat der Verein zur Förderung des Ballenbergs, der bei schönstem Wetter im Wylerhof seine Hauptversammlung abhielt, 138'000 Franken für das Museum bereitgestellt. Betriebsdirektor Peter Kohler zählte auf, wofür das Geld eingesetzt wurde.

Dächer wurden saniert

Ein Hauptthema waren die Dächer, sowohl Steindächer aus dem Wallis als auch schindel­bedeckte Bauten aus dem Ober­land, Graubünden und dem Emmental, die saniert wurden. Hilfe gibts aber auch für andere Sachen: Der Museumsschreiner erhielt eine neue Kreissäge, die Alpkäserei Kandersteg eine Kühlanlage, damit die dort hergestellten Mutschli gut reifen.

30'000 Franken setzte der Verein dafür ein, dass jedes Haus ein Buch zu seiner Entstehung, seiner Geschichte und seinen Geschichten erhält. Seit 1974 hat der Verein insgesamt 5,85 Millionen Franken investiert, auch in Besonderes wie die Ausstellung über Verdingkinder.

Neumitglieder werben

Dieses Engagement machten Mitgliederbeiträge und Spenden möglich, 2016 betrug der Ertrag 262'850 Franken. Der Verein startet unter der Leitung von Präsident Urs Nufer eine Aktion für die Werbung von Neumitgliedern, denn seine Reihen beginnen sich – trotz aktuell noch rund 3200 Mitgliedern – zu lichten. Wer ein Neumitglied anmeldet, nimmt an einer Verlosung teil, ebenso die neuen Mitglieder.

Am Versammlungstag besuchen die Mitglieder jeweils das Museum. Peter Kohler lud sie sogar in den grossen Ofen der neuen Ziegelei ein. Wenn er ganz fertig ist, kann er nicht mehr betreten werden. Im August findet für Vereinsmitglieder ein Anlass über die Ballenberg-Haustiere statt. In Zukunft aber wollen sie auf einen zusätzlichen Ausflug ins Museum verzichten und nur jedes zweite Jahr ein besonderes Kulturgut in der Schweiz besuchen, wie die einzige Abstimmung an der kurzen Hauptversammlung ergab.

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