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BBO ist solide unterwegs

An der GV der Bank Brienz Oberhasli wurde der Verwaltungsrat für eine weitere Amtsdauer bestätigt. Die Bank verzeichnet für das Geschäftsjahr 2017 mit einer Bilanzsumme von 566 Millionen Franken einen Gewinn von 400'000 Franken.

Der bisherige Verwaltungsrat leitet weiterhin die Geschicke der Bank Brienz Oberhasli: (v.l.) Adrian Glatthard (Präsident), Simeon Mathyer (Vizepräsident), Simone Lötscher-Wenger, Kaspar Flück und Thomas Steinhauer.
Der bisherige Verwaltungsrat leitet weiterhin die Geschicke der Bank Brienz Oberhasli: (v.l.) Adrian Glatthard (Präsident), Simeon Mathyer (Vizepräsident), Simone Lötscher-Wenger, Kaspar Flück und Thomas Steinhauer.
Beat Jordi

Von den knapp 3000 Aktionären der Bank Brienz Oberhasli (BBO) konnte Verwaltungsratspräsident Adrian Glatthard deren 507 in der vollen Tennishalle in Meiringen zur Gene­ralversammlung begrüssen.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt in allen relevanten Bereichen ein moderates Wachstum. Glatthard unterstrich in seiner Eröffnungsansprache das Unternehmensziel folgendermassen: «Wir sind nicht auf Rekordjagd, sondern streben ein konstant solides, dem Markt angemessenes Wachstum an.»

Wachsen in kleinen Schritten

Die Kennzahlen des abgeschlossenen Geschäftsjahres und den Mehrjahresvergleich erläuterte Bankleiter Gerold Baumgartner. Die Bilanzsumme ist um 3,5 Prozent auf 566 Millionen Franken angewachsen.

Ein Vertrauensbeweis sei die Zunahme von Kundengeldern um 4,3 Prozent auf 436 Millionen Franken. Etwas zurück liegt das Resultat bei den Ausleihungen, die um 2,2 Prozent auf 488 Millionen Franken gesteigert werden konnten.

Das Eigenkapital hat um 3 Prozent auf 42,8 Millionen Franken zugenommen. Das Zinsengeschäft ist mit fast 90 Prozent Anteil am ­Geschäftsertrag das wichtigste Geschäftsfeld und steht nach wie vor unter starkem Margendruck.

Trotzdem konnte der Geschäftserfolg des Unternehmens um 2,7 Prozent auf 1,9 Millionen Franken gesteigert werden. Der Reingewinn wird unverändert zum Vorjahr mit 400 000 Franken ausgewiesen. Dies erlaubt eine Dividende von 12 Prozent auf das Aktienkapital.

Beeindruckender Vergleich

Seit der Fusion der Ersparnis­kassen Brienz und Oberhasli im Jahr 2000 beeindrucken die Zahlen im Mehrjahresvergleich: Die Ausleihungen stiegen von 320 auf 488 Millionen Franken – die Kundengelder von 243 auf 436 Mil­lionen. Die Anzahl der Aktionäre hat um 50 Prozent auf knapp 3000 zugenommen, und das Eigenkapital stieg von 27 auf 43 Millionen Franken.

Baumgartner betonte das Credo der Bank: «Wir engagieren uns bewusst in unserer Region», und gab bekannt, dass mit dem Projekt «Tracht» das Wohn- und ­Geschäftshaus in Brienz noch im laufenden Jahr in die Realisierungsphase kommen soll.

Nach der Bestätigungswahl des Verwaltungsrates für eine wei­tere Amtsdauer umrahmte die ­Musikgesellschaft Meiringen das Nachtessen mit einem Konzert.

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