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Beschneiungsanlage: Die Arbeiten sind auf Kurs

Die Bewilligungen für den vorzeitigen Baubeginn für den Ausbau der Beschnei­ungsanlage Mürren seien erteilt worden und die Bauetappe 2018 laufe nach Plan, teilt die Schilthornbahn AG mit.

Die definitive Baubewilligung für die Beschneiungsleitungen im Bereich Allmendhubel wurde am 22. März erteilt.
Die definitive Baubewilligung für die Beschneiungsleitungen im Bereich Allmendhubel wurde am 22. März erteilt.
Bruno Petroni

Für den Ausbau der Beschneiungsanlage war die Genehmigung der Überbauungsordnung (ÜO) 49 nötig. Diese erfolgte durch das Amt für Ge­meinden und Raumordnung am 26. Februar.

Einsprachen zu den öffentlichen Publikationen wurden keine verzeichnet, und die Gemeindeversammlung von Lauterbrunnen stimmte der ÜO mit grosser Mehrheit zu. Ein ­umfassender Umweltverträglichkeitsbericht wurde von Sigmaplan erarbeitet. Basierend auf der genehmigten ÜO hat das Regierungsstatthalteramt die beantragten Baubewilligungen ausgestellt.

Alle Bewilligungen erteilt

Am 1. September 2017 wurde eine Teilbaubewilligung erteilt, die den Bau der ersten Etappe ermöglichte. Diese Etappe umfasste Leitungen von 2,2 Kilome­ter Länge mit 35 Zapfstellen auf den Pistenabschnitten Höhelücke–Allmiboden und Höhelücke–Maulerhubel.

Am 22. März folgte die definitive Baubewilligung für die Beschneiungsleitungen im Bereich Allmendhubel-Maulerhubel-Winteregg sowie für die Pisten Vordere Kandahar-Schiltgrat-Finel im Bereich der Sesselbahn Schiltgrat. Per 11. Juli wurde zudem der vorzeitige Baubeginn für das Wasserreservoir mit Betriebsgebäude im Giw oberhalb der Station Mürren bewilligt.

«Mit der Etappe 2018 wird der Bau von 35 Zapfstellen mit vollständiger Bestückung von 35 Schneelanzen auf einer Länge von 4 Kilometer bei der Piste Maulerhubel–Winteregg umgesetzt», steht in der Mitteilung. «Die Rodung für die Verbreiterung der Pisten im Bereich Mittelberg wurde bewilligt und konnte bereits im April realisiert werden.»

Das Wasserreservoir mit 1600 Kubikmeter Speichervolumen und ein Betriebsgebäude werden am Standort Giw gebaut. Dieses Bauwerk wird gemeinsam mit der Wasserversorgung Mürren erstellt. «Die Schilthornbahn und die Wasserversorgung Mürren sichern mit diesem Bauwerk die Versorgung der Beschnei­ungsanlage sowie die Versor­gung der Einwohner mit Trinkwasser.»

Mehr Schneesicherheit

«Mit Abschluss der Bauetappe im November 2018 wird die ­ausgebaute Beschneiungsanlage für die Wintersaison 2018/2019 in Betrieb genommen», wird Schilthornbahn-Direktor Christoph Egger zitiert. Damit werde die Schneesicherheit deutlich erhöht, und der Einstieg in das Skigebiet über die Grütschalpachse gewinne an Attraktivität.

(pd)

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