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Binsack: Ab in Richtung Nordpol

Seit Montag ist Evelyne Binsack unterwegs zum Nordpol. Trotz schlechter Wetterprognosen startete die 49-jährige Abenteurerin von Spitzbergen aus zu Fuss Richtung Norden.

zvg

«Die nächsten Tage bin ich vermutlich im Blindflug unterwegs»: In ihrer letzten Nachricht auf dem Internetportal Facebook verkündete Evelyne Binsack am Wochenende, dass sie ein letztes Mal ein warmes Bett und einen Kaffee aus der Maschine geniesse und dass die Wetterprognosen für die nächsten Tage nicht gut seien. «Und obwohl die Gletscher gut zugeschneit sein sollten, kann man bei diffusem Licht oder ­White-out die Spalten nicht sehen.»

Dazu kommt die Angelegenheit mit den Eisbären, welche sich die Bergführerin besser vom Leib halten sollte. Mit dem jetzt begonnenen Vorstoss zu Fuss in Richtung Nordpol ab Longyearbyen (Spitzbergen) via russische Polarstation Barneo will Binsack ihr Unternehmen «90 Grad Nord» beenden. Dieses hatte vor knapp einem Jahr mit einer Velotour von Meiringen zum Nordkap begonnen und führte Binsack im letzten Herbst 600 Kilometer über das grönländische Inlandeis.

Mit dem Nordpol würde Evelyne Binsack nach der Besteigung des Mount Everest vor 16 Jahren und ihrer Antarctica-Expedition im Jahr 2007 einen weiteren Erfolg feiern: Nach dem höchsten und dem südlichsten Punkt der Erde nun auch den nördlichsten zu erreichen.

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