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Burgergemeinde hat Hotel gekauft

Die Burger­gemeinde Ringgenberg-Goldswil ist neu Eigentümerin des Hotel-Restaurants Burgseeli. Den Kredit von 1,25 Millionen Franken für den Kauf des Gastgewerbebetriebes haben die Burger einstimmig genehmigt.

Blick auf das Hotel-Restaurant Burgseeli an der Hauptstrasse in Ringgenberg.
Blick auf das Hotel-Restaurant Burgseeli an der Hauptstrasse in Ringgenberg.
Bruno Petroni

Diskussionslos genehmigten 61 Burgerinnen und Burger von Ringgenberg und Goldswil einstimmig (1 Enthaltung) an ihrer jüngsten Versammlung im Hotel Seeburg einen Kredit von 1,25 Millionen Franken für den Kauf des an der Hauptstrasse in Ringgenberg stehenden Hotel-Restaurant Burgseeli.

Auch den Kredit von 400'000 Franken für den Umbau und die Sanierung des Hotel-Restaurants winkten die Burger ohne Gegenstimme durch. Zuvor hatte Ratsmitglied Matthias Steiner kurz die Geschichte des Gastgewerbebetriebes erläutert, eine Übersicht der Liegenschaft präsentiert und den Zustand der Räumlichkeiten skizziert sowie die wichtigsten Punkte der anstehenden Sanierung dargelegt.

So werden der Einbau einer neuen Heizung sowie die Erneuerung der Restaurantküche die bedeutendsten Investitionen sein.Martin Amacher hatte bezüglich des Kaufes über die baurechtliche Situation und deren Auswirkungen auf die anstehende Sanierung orientiert.

Mit Interessenten im Gespräch

Im Rahmen der Diskussion zum Sanierungskredit antwortete Burgerpräsident Friedrich Nufer auf eine entsprechende Frage aus der Versammlung, dass bezüglich Pacht der Rat «mit einem möglichen Gastwirt im Gespräch ist und eine weitere Anfrage vorliegt».

Zu Beginn der Beratung und Genehmigung des «Burgseeli»-Geschäftes hatte Ratspräsident Friedrich Nufer dargelegt, dass das Hotel-Restaurant Burgseeli «vor geraumer Zeit» von den Eigentümern Markus und Marie-Louise Giger-Brun der Burger­gemeinde zum Kauf angeboten worden ist.

Der Burgerrat habe anschliessend eine Verkehrswertschatzung durchgeführt und, um die Zukunft des Restaurationsbetriebes sicherzustellen, ein Kaufangebot gemacht. Nufer betonte an der Versammlung «die «einmalige, naturnahe Lage der Liegenschaft in der Lengenmatte mit Blick auf das Burgseeli» und wies darauf hin, dass es wichtig sei für die Gemeinde, den Betrieb zu erhalten.

Parzelle an Baugemeinschaft

Einstimmig und diskussionslos genehmigten die Burger das Baurechtsgesuch für 1777 Quadratmeter im Tal (Goldswil). Gesuchsteller ist die Baugemeinschaft Frutiger Holzbau AG, Imboden Architektur AG, Nufer Anderegg Bau AG und Steiner Elektro AG, alle aus Ringgenberg. Ratsmitglied Kaspar Abegglen erklärte, dass sich auch die Amacher Architekten AG für die Parzelle beworben hat. Da die Baugemeinschaft aus Burgerbetrieben bestehe, habe diese die Zusage ­erhalten, sagte Abegglen.

Die Bäuert-Burgergemeinde hat dem gleichen Geschäft bereits zu einem früheren Zeitpunkt zugestimmt. Diese hatten zudem mit der Burgergemeinde Ringgenberg-Goldswil nach dem gemeinsamen Kauf der Parzelle einen Ausschuss gebildet, um den Baurechtszins zu eruieren. Dieser wurde nun auf 220 Franken pro Quadratmeter festgelegt.

Einstimmig genehmigte die Versammlung ferner das Budget 2017 (Forstbewirtschaftung und Burgergut), welches einen Ertragsüberschuss von 855 Franken vorsieht.

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