Chansons zum Lachen und zum Nachdenken

Matten

Die lokalen Troubadours Beni Staehelin und Beat Morgenthaler sangen Chansons von Mani Matter und Hannes Wader in der Trinkhalle am Kleinen Rugen.

Die beiden Troubadours «Matter und Wader» alias Beni Staehelin (links) und Beat Morgenthaler.

Die beiden Troubadours «Matter und Wader» alias Beni Staehelin (links) und Beat Morgenthaler.

(Bild: Monika Hartig)

«Nun Freunde, lasst es mich einmal sagen, gut, wieder hier zu sein, gut, euch zu sehen.» Mit diesem Chanson des deutschen Liedermachers Hannes Wader eröffnete Beat Morgenthaler das Konzert am Freitag. Zuvor hatte Irene Thali vom Förderverein der Trinkhalle am Kleinen Rugen die zum Kulturanlass 2017 zahlreich erschienenen Gäste begrüsst. Diese konnten sich vor dem Musikgenuss und in der Pause mit wärmendem Potaufeu aus der Trinkhalle-Küche stärken.

«Heidi, mir wei di beidi»

«Mani Matter hat sich als junger Mann viele Gedanken gemacht, wie er bei Frauen gut ankommen kann», sagte Bernhard Staehelin und gab den vergnüglichen Song «Heidi, mir wei di beidi, beidi, Heidi, hei di gärn» zum Besten. Es folgte Matters «Ds Lotti schilet», ebenfalls ein Lied zum Schmunzeln. Die Troubadours Staehelin und Morgenthaler, die ihre Lieder jeweils mit stimmigen Gitarrenklängen untermalten, wechselten einander ab.

Morgenthaler sang mit warmer, dunkler Stimme zumeist hochdeutsche Lieder. Einige davon hatten Tiefgang und stimmten nachdenklich. So etwa «Die Gedanken sind frei» oder ein Lied über die Verletzlichkeit kleiner Kinder. Auch ein kritisches Lied über einen jungen Soldaten, der im Ersten Weltkrieg gefallen war, war dabei.

Heiter ging es weiter mit dem «Coiffeur»-Song aus der 68er-Zeit von Mani Matter, gesungen von Staehelin. Weitere beliebte Matter-Lieder wie etwa «Hemmige» oder «Dr Sidi Abdel Assar», bei dem alle mitsangen, trugen zur angenehmen Ambiance bei. Staehelin setzte die Pointen mit trockenem Witz und erntete zahlreiche Lacher.

Die beiden Bänkelsänger verstanden es ausgezeichnet, die Aufmerksamkeit des Publikums zu fesseln. Gegen Ende des zweistündigen Konzerts sang das Duo mit den Zuschauern den abgewandelten «Banana Boat Song» von Harry Belafonte: «Migros, oh Migros, wenn gits wieder Cumulus­pünkt?»

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