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China-Pilotprojekt für Peking 2022

Die Freizeit- und Sportarena in Adelboden beherbergt Curler aus China.

Sie bilden junge chinesische Sportler zu Elite-Curler aus (v.l.):John Epping, Shannon und Kyler Kleibrink.
Sie bilden junge chinesische Sportler zu Elite-Curler aus (v.l.):John Epping, Shannon und Kyler Kleibrink.
Corina Kobi
Mannschaftsfoto vor der Freizeit- und Sportarena.
Mannschaftsfoto vor der Freizeit- und Sportarena.
Corina Kobi
Volle Konzentration.
Volle Konzentration.
Corina Kobi
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Ein Pilotprojekt der Volksrepublik China nimmt auf den Curling-Rinks in der Adelbodner Freizeit- und Sportarena seinen Fortgang. Unter der Leitung von Shannon Kleibrink (Dritte bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin), ihrem Sohn Kyler sowie dem Weltklassespieler John Epping trainieren insgesamt 23 Sportlerinnen und Sportler dafür, ihr Curlingspiel zu verbessern. Da John Epping am letzten Mittwoch endgültig wieder nach Kanada zurückgekehrt ist, übernimmt Shannon Kleibrink mit ihrem Sohn Kyler bis zum 4. August die Weiterbildung.

«Die Volksrepublik China hat die Absicht, im Vorfeld der in drei Jahren stattfindenden Winterspiele die Sportteams aus dem eigenen Land aufzubauen und neue Talente zu finden», meint Kleibrink. Genau deshalb haben chinesische Sportorganisationen im letzten Jahr das Pilotprojekt gestartet, auch das Curling im eigenen Land zu verbessern. «In China besteht kein eigentlicher Verband und keine Clubs. Nebst den bestehenden Nationalteams soll durch eine Vorselektion nach jungen Talenten Ausschau gehalten werden.»

Vor sieben Monaten sei das Projekt in Calgary (Kanada) gestartet worden. Epping wurde damals als Entwicklungshelfer angeheuert und unterstützt in dieser Rolle Shannon Kleibrink, ehemalige Sportschülerinnen und -schüler in die Curling-Elite zu führen. Bei den ausgewählten Sportlerinnen und Sportlern handelt es sich unter anderem um Schwimmer, Eisschnellläufer und sogar Bodybuilder.

Gefahr für Spitzenteams

Kleibrink zeigt sich vom momentanen Standort begeistert. «Das Eis ist fantastisch, und es gibt uns Gelegenheit, auch im Sommer zu trainieren. In Kanada ist die einzige Sommer-Curlinghalle zu dieser Zeit ausgebucht, und in der Schweiz konnten wir noch in Baden-Baregg trainieren. Adelboden bietet uns auch den Ausgleich, zu wandern und Fitnesscenter zu besuchen.» Die Freude und der Spass ist auch den Chinesen zwischen 16 und 27 anzusehen.

Wie für Epping ist es auch Kleibrink bewusst, dass viel Potenzial vorliegt. «Es ist nicht ausgeschlossen, dass Curler herangezüchtet werden, welche den heutigen Weltklassenationen das Leben schwer machen werden. Kleibrink: «Vielleicht sind hier kommende Olympiasieger am Werk.»

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