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Damit junge Forellen nicht stranden

Diesen Frühling führen die Kraftwerke Oberhasli Schwall-Sunk-Versuche durch. Ihre Ökologen untersuchen, wie ein Kraftwerk saniert werden muss, damit junge Fische nicht mehr im Trockenen landen.

Sibylle Hunziker
Die KWO-Ökologen beim Versuchsaufbau im Geschiebesammler bei Innertkirchen im Frühling 2018. An selber Stelle werden ab Mitte Monat die Versuche gemacht.
Die KWO-Ökologen beim Versuchsaufbau im Geschiebesammler bei Innertkirchen im Frühling 2018. An selber Stelle werden ab Mitte Monat die Versuche gemacht.
PD/KWO
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Wenn zwischen Ende März und Anfang Mai in Innertkirchen ein paar kleine, leichte Zäune in die Hasliaare gestellt werden, interessiert das auch Stromproduzenten an der Rhone oder am Rhein. In den nächsten Jahren brauchen rund 100 Kraftwerke in der ganzen Schweiz eine Schwall-Sunk-Sanierung.

Das heisst, sie müssen ihre Infrastruktur baulich so weit anpassen, dass die Gewässer durch den Betrieb nicht mehr zu schnell anschwellen und absinken. Denn wenn der Wasserstand zu schnell absinkt und dabei Teile des Ufers trocken fallen, stranden vor allem ganz junge Fische, die sich meist in diesen seichten, strömungsarmen Uferbereichen aufhalten und noch keine kräftigen Schwimmer sind. Oder Wirbellose werden von einem starken Schwall in den See oder an andere Orte gespült.

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