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Das Berner Oberland als Modell für «Herr der Ringe»

Er schuf den «Herrn der Ringe» und den «Hobbit» – doch das geografische Modell für sein fantastisches Universum hatte der britische Schriftsteller J. R. R. Tolkien als jugendlicher Wanderer im Berner Oberland gefunden.

Bruchtal in Mittelerde, wie es sich der Künstler Alan Lee vorstellte und wie es von Tolkien beschrieben wurde – inspiriert vom Lauterbrunnental.
Bruchtal in Mittelerde, wie es sich der Künstler Alan Lee vorstellte und wie es von Tolkien beschrieben wurde – inspiriert vom Lauterbrunnental.
zvg / Warner Bros / Collection Gugelmann
Das alte Hospiz am Grimselpass...
Das alte Hospiz am Grimselpass...
zvg / Warner Bros / Collection Gugelmann
zvg
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John R. R. Tolkien, geboren am3. Januar 1892 in Südafrika, in England aufgewachsen, früh verwaist, hat mit seiner Romantrilogie «Der Herr der Ringe» das Genre Fantasy überhaupt erst ­geschaffen. Er zeigte sich schon als Kind fasziniert von alten, längst vergessenen Sprachen und Mythen.

In Oxford spezialisierte sich der Stipendiat, der seit Kindertagen in seiner Freizeit zum blossen Zeitvertreib Alphabete kreierte und neue Sprachen komponierte wie andere Menschen Musikstücke, bald aufs Altenglische und beschäftigte sich vor ­allem mit mittelalterlichen Dialekten der westlichen Midlands. W. A. Craigie, ein Kenner besonders der schottischen Volks­überlieferungen, führte ihn in die isländischen und finnischen Sprachen und Mythologien ein. Das Finnische wie das Walisische wurden später Grundlage für die Elfensprache im «Herrn der Ringe».

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