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Das hohe Eigen­kapital hilft

Das Budget 2019 ist defizitär. Rote Zahlen sieht auch der Finanzplan vor. Dank des hohen Eigen­kapitalpolsters können diese gedeckt werden.

Die Gemeinde Reutigen verfügt über ein hohes Eigenkapitalpolster.
Die Gemeinde Reutigen verfügt über ein hohes Eigenkapitalpolster.
Urs Jaudas

Das von Thomas Klossner, Ressortvorsteher Finanzen und Wirtschaft, erläuterte Budget 2019 von Reutigen sieht im Gesamthaushalt (inklusive Spezialfinanzierungen Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Abfall und Wärmeverbund) bei einem Ertrag von 3,922 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 106414 Franken vor.

Der allgemeine Haushalt schliesst bei einem Ertrag von 3,129 Millionen Franken mit einem Defizit von 72004 Franken ab. Die Steueranlage bleibt mit 1,75 Einheiten unverändert, ebenso diejenige für die Liegenschaftssteuern mit 1,20 Promille des amtlichen Wertes. An Nettoinvestitionen sind 531000 Franken geplant.

Die grössten Brocken bilden dabei mit 324000 Franken der Ersatz der Wasserleitung Glütsch–Bühl und die Erweiterung der Wasserleitung Simmenfluh. Die 39 am Montagabend im Schulhaus anwesenden Stimmberechtigten (5,16 Prozent) winkten Budget und Steueranlagen durch, ebenso den Nachkredit von 15000 Franken für die Sanierung der öffentlichen Beleuchtung.

Der Finanzplan 2019–2023 sieht bei einer unveränderten Steueranlage von 1,75 Einheiten jährliche Aufwandüberschüsse vor. Es seien aber genügend Reserven vorhanden, um sie aufzufangen, so Klossner. Damit sinkt das Eigenkapital, das Ende 2017 rund 1,1 Millionen Franken betrug, per Ende 2023 voraussichtlich auf circa 675800 Franken.

Bauverwaltung auslagern

Im Zug der Optimierung der Verwaltung ist beabsichtigt, die Bauverwaltung auszulagern. Im Gegenzug wird die Gemeindeverwalterin ihr Arbeitspensum auf 70 Prozent reduzieren und künftig als Gemeindeschreiberin amten. Die Auslagerung der Bauverwaltung liess unter anderem Befürchtungen aufkommen, dass höhere Kosten entstehen könnten.

Nachdem die Bedenken einigermassen zerstreut werden konnten, genehmigte der Souverän mit grosser Mehrheit die dafür erforderliche Teilrevision des Personalreglements und die Gesamtrevision des Organisationsreglements mit Inkraftsetzung per 1. Januar 2019.

Verkehr gab zu reden

Zu reden gaben an der GV die Verkehrssituation bei der Einmündung der Allmend- in die Dorfstrasse, zu hohe Geschwindigkeiten oder während der Nacht auftretende Geruchsimmissionen. «Wir nehmen die verschiedenen Anregungen entgegen», versicherte Gemeindepräsident Beat Wenger.

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