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«Das muss man gesehen haben»

Mit den Flying Dutchmen präsentiert das 15. Gauklerfest zwei sehr renommierte Artisten. Aber auch die anderen auftretenden Strassenkünstler versprechen viel Spass und Spannung.

The Flying Dutchmen gelten in der internationalen Busker-Szene als perfektionistisch.
The Flying Dutchmen gelten in der internationalen Busker-Szene als perfektionistisch.
IanJackson/Epic Photogaphy Inc. / zvg

«Meine Vorfreude ist gross, denn sie sind eine der Topattraktionen in der Szene und wurden mir auch schon von anderen Künstlern empfohlen», schwärmt Bart Stapel. Der Gründer und Organisator des Gauklerfestes Interlaken, das am letzten Juliwochenende zum 15. Mal stattfindet, spricht von den Flying Dutch-men. Es sei «ein Glücksfall», dass es nach mehreren Anläufen nun endlich gelungen ist, das «sensationelle» Duo zu engagieren. «Es hat grad alles gepasst – die Terminagenda, aber auch das gute Renommee unseres Festivals, das ihnen zu Ohren gekommen ist.»

Zu diesem Renommee trägt übrigens auch bei, dass jeweils alle teilnehmenden Künstler gleich (gut) behandelt und gleich bezahlt werden – also auch die erfolgsverwöhnten Flying Dutch-men. Konkret: Bezahlt werden Kost und Logis und ein Anteil an die Reisekosten.

Lob und Preise

Dass The Flying Dutchmen wie vermutet aus den Niederlanden stammen, ist nur die Hälfte der Wahrheit. Denn bei diesen «fliegenden Holländern» handelt es sich um den Amsterdamer Jongleur Michiel Hesseling und den kanadischen Einradspezialisten Jean-Michel Paré, die bereits seit 1989 zusammen auf allen Kon­tinenten unterwegs sind. Ihre Show sei «cleverer, lustiger, straffer und kumulativ professioneller als alles, was jemals im Strassentheater gesehen wurde», hält die Internetplattform «Busker Hall of Fame» fest.

Das «Journal de Québec» schrieb: «Eine Show, die man gesehen haben muss.» Das «South Wales Echo»: «Auch für Strassenamüsement gilt: Man braucht Inspiration von den Grössten. So, diese beiden sind die Allerbesten.» Das kanadische «Journal Pioneer»: «The Flying Dutchmen zeigen brillantes Jonglieren und unerreichbare komische Klasse.»

All das Lob spiegelt sich auch im Palmarès wider. Zu den über ein Dutzend gewonnenen ersten Preisen gehören etwa der Shi­zuoka Street Performance World Cup und der Golden Finkelini Award von Edmonton, beides hoch dotierte Auszeichnungen.

Die richtige Grösse

Trotz allem Lob und allen Preisen: Das 15. Gauklerfest nur auf The Flying Dutchmen zu reduzieren, wäre schade. Im Gegenteil: Die bisherigen 14 Ausgaben haben bewiesen, dass das Niveau (fast) aller auftretenden Künstler jeweils hoch ist. Das verspricht Bart Stapel auch für dieses Jahr. Zudem ist er überzeugt, dass das Festival in der Rosenstrasse inzwischen sein richtiges Format gefunden hat. «Wir wollen nicht grösser werden», sagt er.

Und auch der Eintritt kostet noch gleich viel wie früher: gar nichts. Umso mehr hoffen die ­Akrobaten, Jongleure, Zauberer, Komödianten und Musiker, dass der jeweils am Ende der Vorstellung herumgereichte Hut sich füllen möge.

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