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Das Strassenfest war bunt wie ein Hirn

Mit dem Strassenfest «oben im Dorf» zeigten Gewerbe und Dienstleistungsbetriebe aus Meiringen, was sie alles anbieten können. Gast war die 100-jährige Privatklinik.

Mit dem bunten Gehirn am Strassenfest «oben im Dorf» gab die Privatklinik Meiringen Einblick in das komplexe Organ im Kopf.
Mit dem bunten Gehirn am Strassenfest «oben im Dorf» gab die Privatklinik Meiringen Einblick in das komplexe Organ im Kopf.
Anne-Marie Günter

Sehen von Farben ist blau, Rechnen und Lesen sind pink: So wenigstens war es auf dem bunten, aufblasbaren Riesenhirn markiert, das auf der Dorfstrasse vor dem Meiringer Casino-Platz stand. Im Innern wurden die Funktionen und Dysfunktionen des Gehirns erklärt. Das Gehirn gehörte zu einer Reihe von Posten, mit denen die Privatklinik Meiringen am ­Strassenfest «oben im Dorf» ihre Angebote abwechslungsreich vorstellte, inklusive ganz neuer Garmethoden für gesunde Kost.

«Oben im Dorf». Zweigeteilt ist Meiringen nicht, aber die traditionellen Sommerdorffeste finden jeweils auf dem westlichen, unteren Teil der Dorfstrasse statt. Dabei gibt es gerade oben, und das zeigt der Spaziergang am Strassenfest, eine ganze Reihe von lebendigen Gewerbebetrieben: Metzgerei, Molki, Apotheke, Claro-Laden, Veloladen, Schreinerei, Malerei, Sportgeschäft.

«Tragt Sorge zum Dorf!», sagte Bernhard Fahner vom Sport­geschäft Pollux. Als der einstige Weltcupfahrer vor einem Jahr das 30-Jahr-Jubiläum seines Sportgeschäfts feierte, holte er Partner aus der Nachbarschaft an Bord, um wieder einmal zu zeigen, wie breit und abwechslungsreich das Angebot «oben im Dorf» sei. Am Nachfolgefest am 5. Mai machten 31 Betriebe mit. Fahner hat sogar die Gemeindeverwaltung vor die repräsentative «Adler»-Tür gelockt, Politiker und Verwaltungsmitglieder waren an silbernen Tischchen für Gespräche bereit.

Dort spielte auch die Musik: Die Musikgesellschaft machte auf ihre Wochenendkonzerte aufmerksam. «Es wäre schön, wenn die grosse Vielfalt in unserem Dorf erhalten bliebe», sagte Gemeindepräsident Roland Frutiger. Hoffnung, so Fahner, setze das Meiringer Gewerbe auf die Einheimischen, die die Lebensqualität im Dorf schätzten, und auch auf das neue Feriendorf. Die Gemeinde stellte vor, wie der bauliche Anschluss zum Casino-Platz neu gestaltet wird. Pflasterraster und kletternde Pflanzen sollen ihn besonders machen.

Damit das Strassenfest auch für den Meiringer Nachwuchs att­raktiv war, gab es einen mobilen orangeroten Pumptrack – mit dem Zelt der Samariter gleich nebenan. Sowie eine Hüpfburg, ein Kinderparadies, einen Kletterwürfel und ganz viele Cuboro-Würfel.

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