Grindelwald

Das zehnjährige Bestehen gefeiert

GrindelwaldVorstandsmitglieder der Bergschaften Scheidegg und Grindel feierten mit dem Wirtepaar Heiri Büchler und Helen Galliker Büchler und ihren Vorgängern das zehnjährige Bestehen des Berghauses Bäregg.

In Festlaune?(v.?l.): Grindel-Kassier Ueli Roth, Panflötistin Marianne Limacher, Sekretär Christian Brawand, Wirte Heiri Büchler und Helen Galliker, Scheidegg-Präsident Ueli Baumann und Kassier Hansruedi Gertsch.

In Festlaune?(v.?l.): Grindel-Kassier Ueli Roth, Panflötistin Marianne Limacher, Sekretär Christian Brawand, Wirte Heiri Büchler und Helen Galliker, Scheidegg-Präsident Ueli Baumann und Kassier Hansruedi Gertsch. Bild: Peter Russenberger

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Zehn Jahre sind es her seit der ­Inbetriebnahme des Berghauses Bäregg, das bekanntlich an einem sicheren Ort gebaut wurde, weil die Bergwirtschaft Stieregg wegen Abrutschen des Moränekegels aufgegeben werden musste.

Abrutsch sorge für Aufsehen

Der Abrutsch am unteren Grindwaldgletscher sorgte 2005 geradezu weltweit für Aufsehen. Die damaligen Pächter Marianne und Hansruedi Burgener erlebten es in ihrem ersten Amtsjahr hautnah mit.

Dass bereits am 27. Juni 2006 auf dem Bären das neue Berghaus Bäregg schlüsselfertig den Bergschaften Scheidegg und Grindel übergeben werden konnte, sei dem Grosseinsatz der Grindelwalder Holzbaufirma Ruedi Brawand zu verdanken. So lobte Scheidegg-Präsident Ueli Baumann an der Jubiläumsfeier vom Wochenende.

Baumann durfte sein Talent als Jubiläumsredner beweisen, obwohl Grindel drei Fünfunddreissigstel mehr Anteil als die Bergschaft Scheidegg hat. Ueli Baumann konnte nebst dem Wirtepaar Heiri Büchler und ­Helen Galliker Büchler auch die Vorgängerpaare Hansruedi und Marianne Burgener und Christian Kolb und Luzia May begrüssen. Kundschaft der Marke Gaffer

Der Sanitärgeschäftsinhaber und passionierte Jäger liess in seiner Rede die zwar für das Pächterpaar Burgener stressige, aber umsatzfördernde Zeit wieder aufleben, als die Terrasse der Bär­egg zur Haupttribüne der Bergstürze an der Eigerostflanke wurde. Statt mit geübten Bergwanderern mussten sich die Burgeners noch im ersten Jahr urplötzlich mit Kundschaft der Marke Gaffer herumschlagen.

Das seit einem Jahr auf der Bär­egg wirtende Pächterpaar Heiri Büchler und Helen Gattiker Büchler zeichnete zuvor während sieben Jahren für die SAC-Hütte Tierbergli (Sustengebiet) verantwortlich. «Wir wollten bewusst einen tiefer gelegenden Betrieb übernehmen, wo man statt im ewigen Schnee in einer grünen Gebirgslandschaft mit malerischer Bergkulisse ist», begründete die Wirtin ihren Abstieg auf 1772 Meter über Meer.

Alte Jobs aufgegeben

Das sympathische Paar hat seine Jobs als gut verdienende Topkaderleute aufgeben, um patentierte SAC-Hüttenwarte zu werden. Die Aussteiger benützen die Winter­pause, um mit ihrem Ersparten unter anderem Namibia oder Nepal zu bereisen.

Peter Egger, Präsident von Grindelwald Tourismus, wandte sich an die Festgemeinde mit der Feststellung, dass er rein zufällig auf der für ihn geschnitzten Holzstabelle sitze. Er erinnerte sich daran, dass bei der im Eröffnungsjahr auf der Bäregg abgehaltenen Sitzung von Grindelwald Tourismus der Grundstein zur bewährten Jungfrau Marketing AG gelegt wurde.

Und für die musikalische Unterhaltung sorgte die Alpnacher Musiklehrerin Marianne Limacher, die ihrer Panflöte auch Abba-Klassiker entlockte.

(Berner Oberländer)

Erstellt: 12.07.2016, 12:22 Uhr

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