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Der abtretende Schulleiter liess die Geigenbauer nicht hängen

Nach 23 Jahren Schulleitung geht Hans Rudolf Hösli in Pension. Die ersten Jahre an der Spitze der einzigen Schweizer Lernwerkstätte für den Geigenbau waren auch für ihn keine einfache Zeit.

Hans Rudolf Hösli begutachtet die zum Trocknen aufgehängten, lackierten Geigen an.
Hans Rudolf Hösli begutachtet die zum Trocknen aufgehängten, lackierten Geigen an.
Hans Urfer

Das Aus für die staatlich geführte Geigenbauschule in Brienz schien besiegelt, als der Kanton Bern aus Spargründen deren Schliessung auf das Jahr 1996 hin verfügte (s. Kasten). «Bereits als bekannt wurde, dass sich der Kanton zurückziehen will, sind wir aktiv geworden», blickt Hans Rudolf Hösli zurück. Mit Wir ist Hösli als damaliger Arbeitgeber gemeint, der 15 Jahre lang ein Geigenbau-Atelier in Brienz betrieben hatte, sowie die Bogenwerkstätte Finkel in Schwanden/Brienz als auch ehemalige Schulabgänger sowie Kolleginnen und Kollegen des Geigenbauerverbandes. Alle setzten sich für den Fortbestand der Schule ein.

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