Zum Hauptinhalt springen

Der Gemeinderat soll auch grün sein

Die Grünen, bei den letzten Wahlen in Spiez mit einem Sitzverlust auf der Verliererstrasse, geben sich kämpferisch. Nach langen Jahren wollen sie erneut in die Exekutive einziehen. Sie wünschten sich mehr Schwung für «Let’s swing».

Eine Reprise zum Auftakt: Bei den Wahlen 2012 war es das erklärte Ziel der Grünen Spiez gewesen, den 2008 erreichten vierten Sitz im Grossen Gemeinderat zu verteidigen. Das misslang. Was hat Ihre Partei nun an den Wahlen vom 6. November vor?Anna Zeilstra:Wir erwarten eine Zunahme unseres Wähleranteils. Das Resultat der Initiative «Grüne Wirtschaft» zeigt uns, dass viel Potenzial nach oben vorhanden ist. Auch mit unserem Ziel, in den Gemeinderat einzuziehen, sind wir auf jede grüne Stimme angewiesen und hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung.

Sie wollen wieder in die Exekutive, verzichteten aber auf eine Kandidatur fürs Gemeindepräsidium. Glauben Sie, dass sich die von Ihnen unterstützte SP-Kandidatin Ursula Zybach ausreichend für Ihre grünen Anliegen starkmachen wird?Da im Gemeinderat die Mehrheiten entscheiden und nicht nur die Präsidentin, kandidieren wir mit aller Kraft für einen grünen Gemeinderatssitz. Wir glauben, dass unsere zwei Spitzenkandidaten Daniel Brügger und Benjamin Ritter die nötigen Fähigkeiten mitbringen, um im Gemeinderat neue Akzente in unserem Sinn zu setzen. Auf eine Kandidatur fürs Gemeindepräsidium, nur um unsere Kandidaten ins Scheinwerferlicht zu rücken, haben wir verzichtet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.