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Die erste Kollision war tödlich

Die ­Fahrzeuglenkerin, die auf der Hauptstrasse in Brienz eine Fussgängerin überrollte, hat keine fahrlässige Tötung begangen. Die junge Frau war nach der Kollision mit einem anderen Fahrzeug bereits tot.

«Ich möchte den Angehörigen mein Beileid aussprechen.» Dies war das «letzte Wort» der Fahrzeuglenkerin, die am Mittwoch in Thun vor dem Richter stand. Fünf Jahre lang hat sie mit dem Verdacht gelebt, dass sie auf der Hauptstrasse in Brienz eine junge Mutter fahrlässig getötet hat.

Bewusst hat sie an jenem regnerischen Abend Anfang Dezember 2011 nicht wahrgenommen, dass sie jemanden überfuhr. Fatalerweise wählte sie auf dem Heimweg von Meiringen nach Schwanden den Weg durch Brienz. Sie sah auf der Höhe des Hotels Bellevue, dass auf der Gegenseite ein Fahrzeug irgendwie ausschwenkte, nahm eine Art Hindernis wahr und lenkte ihr Auto nach rechts, wo sie über den Randstein fuhr.

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