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Die Konzession ist an eine Renaturierung gekoppelt

In der Gemeindeverwaltung liegt im Namen der Schwellenkorporation Gsteig das Gesuch zur Revitalisierung des Rüschbachs öffentlich auf. Das Projekt sieht fischökologische Ersatzmassnahmen vor.

Diese Holzschwelle im Rüschbach hat eine Überfallhöhe von über einem Meter und ist für die Fische ein unüberwindbares Hindernis. Mit dem Revitalisierungsprojekt wird sie durch eine Blockrampe ersetzt.
Diese Holzschwelle im Rüschbach hat eine Überfallhöhe von über einem Meter und ist für die Fische ein unüberwindbares Hindernis. Mit dem Revitalisierungsprojekt wird sie durch eine Blockrampe ersetzt.
Fritz Leuzinger

Die Wasserbaupflicht der Gemeinde Gsteig obliegt wie vielerorts der Schwellenkorporation. Dazu gehören der Unterhalt und die Verbauungen der Gewässer. Seit ältester Zeit wird am Rüschbach das Wasser genutzt, anfänglich durch eine Sägerei und seit über hundert Jahren für die Stromproduktion.

2011 zog die Elektrizitätsgenossenschaft Gsteig (EGG) die Gesamterneuerung des Kraftwerks mit neuer Zentrale und der Wasserfassung in Erwägung. Traugott Jaggi, Präsident der Schwellenkorporation, fasste die Ausgangslage zusammen: «Die Wasserkraftkonzession als Gesamtbaubewilligung für die Nutzung des Rüschbachs war 2013 an Ersatzmassnahmen gekoppelt worden.

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