Zum Hauptinhalt springen

Die Männer sprangen vom Güterzug

Das Rätsel um die zwei Männer, die beim Bahntrassee in Kandergrund verletzt aufgefunden wurden, scheint gelöst. Es war kein Zusammenstoss mit einem Zug.

Die zwei Männer sprangen in Kandergrund von einem Güterzug (Symbolbild).
Die zwei Männer sprangen in Kandergrund von einem Güterzug (Symbolbild).
Keystone

Zwei moldawische Staatsangehörige fuhren in der Nacht auf Montag mit einem Güterzug mit und sprangen im Bereich Bunderbach in Kandergrund ab. Das hatte Folgen: Die beiden verletzten sich und mussten hospitalisiert werden.

Das sind die derzeitigen Ermittlungserkenntnisse der Kantonspolizei, wie Mediensprecherin Jolanda Egger gestern mitteilte: «Es war also kein Zusammenstoss mit einem Zug, der zu den Verletzungen geführt hat.» Die Männer seien immer noch im Spital, der Zustand sei aber nicht kritisch.

Gründe noch unklar

Warum die beiden Männer von 28 und 31 Jahren mit dem Zug mitfuhren, könne nicht abschliessend beurteilt werden. Egger: «Im Zusammenhang mit dem Unfall liegen keine Hinweise auf deliktische Tätigkeiten oder strafbare Handlungen vor.» Ob die Männer wegen der Mitfahrt von Gesetzes wegen noch belangt werden können, werde noch abgeklärt.

Ein Lokführer eines Güterzuges hatte am Montagmorgen um 4 Uhr in der Früh einen Gegenstand in Gleisnähe vermeldet. Der Lokführer des nächsten Güterzuges machte schliesslich den Hinweis zu einer verletzten Person.

Laut BLS fahren nachts bis zu vier Güterzüge pro Stunde auf der Lötschberg-Bergstrecke. Die BLS-Mediensprecherin Helene Soltermann hält auf Anfrage fest, dass es äussert gefährlich und verboten sei, versteckt auf einem Güterzug mitzufahren.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch