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Dienstleistungszentrum ist einen Schritt weiter

Der Tourismus ist für das Projekt in Aeschi. Jetzt sind Gemeinde und Hallenbad dran.

Das Hallenbad Aeschi schrieb letztes Jahr keinen Verlust – zum ersten Mal in seiner Geschichte.
Das Hallenbad Aeschi schrieb letztes Jahr keinen Verlust – zum ersten Mal in seiner Geschichte.
Guido Lauper
Das neue Dienstleistungszentrum ist vom Eingang des Bades bis zum Strauch (links im Bild) vorgesehen.
Das neue Dienstleistungszentrum ist vom Eingang des Bades bis zum Strauch (links im Bild) vorgesehen.
Guido Lauper
Das neue Dienstleistungszentrum Hallenbad Aeschi in der Visualisierung.
Das neue Dienstleistungszentrum Hallenbad Aeschi in der Visualisierung.
zvg
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Im Eingangsbereich des Hallenbades ist ein Dienstleistungszentrum geplant, das Aeschi Tourismus und eine Postagentur beheimaten soll (wir haben berichtet). Nachdem an der letztjährigen Hauptversammlung von Aeschi Tourismus grünes Licht für die Weiterverfolgung des Projekts gegeben worden war, stand nun noch die formelle Genehmigung an. «Heute geht es darum, einen Grundsatzentscheid zu fällen», sagte Präsident Marc Schläpfer an der Hauptversammlung am Mittwochabend in der Pension Sunnmatt.

Er stellte den neuesten Projektierungsstand vor und erläuterte die geplante Organisationsstruktur. Die 29 anwesenden Stimmberechtigten winkten die Genehmigung durch. Am 28. Mai entscheidet die Generalversammlung der Hallenbad Aeschi AG, und am 7. Juni soll der Kreditantrag der Gemeindeversammlung vorgelegt werden. Zu dessen Höhe konnten die Verantwortlichen noch keine Angaben machen.

Für schneearme Winter gewappnet

Geschäftsführerin Tanja Schäfli blickte auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Insbesondere erwähnte sie den «wunderschönen» und schneereichen Winter, nicht ohne gleichzeitig den Warnfinger zu erheben. «Das wird kaum ewig so bleiben», sagte sie. Deshalb seien Aeschi Tourismus sowie auch die Mitglieder der Dachmarke Interlaken bestrebt, Angebote für schneearme Winter zu schaffen. Einige Ideen einer Studiengruppe der Höheren Fachschule für Tourismus (HFT) in Samedan wie Open-Air-Kino, «Live like a Local» und «Hot Tub» (Badefass) sollen weiterverfolgt werden.

Wandern in einer neuen Dimension

Im Weiteren sieht das Arbeitsprogramm 2019 unter anderem die Fertigstellung der Geo-Tour, der ersten in der Schweiz, vor. (Geocaching ist ein Freizeitspass, bei dem jemand, ausgerüstet mit einem GPS-Empfänger und Koordinaten, die man im Internet findet, auf die Suche nach dem versteckten Schatz geht. Wandern in freier Natur wird verbunden mit Entdecken, Rätseln, Erleben und Kennenlernen von neuen Plätzen, eine Art «neues Wandern».)

Daneben stehen Aktivitäten wie Blumiges Aeschi, die Coop-Familienwanderung, eine neue Route für den Schatzsuche-Trail und die Schaffung einer App für Aeschi Tourismus auf dem Programm. Die Vereinbarung mit der Postauto AG über den Suldtalbus läuft Ende 2019 aus. Es wird zurzeit nach Möglichkeiten gesucht, den Bus zusätzlich an Wochentagen fahren zu lassen.

Vroni Grossen, Vertreterin Ferienwohnungen und Dorfführerin, ist nach achtjähriger Tätigkeit im Vorstand zurückgetreten. Als Nachfolgerin konnte Sonja Mösching gewonnen werden.

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