Thun

«Diese Tage sind heilig»

ThunIm Herbst 2016 laden Calimeros und Oesch’s die Dritten wieder zur Kreuzfahrt im Mittelmeer. Zunächst stehen aber Weihnachten im Familienkreis an – und Melanie Oesch und Roland Eberhart verraten den Lesern ihre Wünsche.

Weihnächtliche Idylle:?Melanie Oesch und Roland Eberhart posieren vor dem Schloss Thun.

Weihnächtliche Idylle:?Melanie Oesch und Roland Eberhart posieren vor dem Schloss Thun. Bild: Patric Spahni

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Wie verbringens Sie dieses Jahr die Festtage?
Melanie Oesch: Mit Weihnachtenfeiern; Güeziessen, Schokoladenaschen – u eifach sy . . .

Roland Eberhart: Wir feiern im Kreis der Familie in einem «Hüttli» im Wallis. Den Tannenbaum habe ich schon Ende November hochgebracht, sodass wir ihn nicht mit den Ski transportieren müssen. Mir ist diese Zeit sehr wichtig, weil es eine Zeit der Ruhe ist; Ruhe, die man anderswo zum Teil kaum findet. Und natürlich gehören Schokolade und Fondue auch dazu.

Feiern Sie jedes Jahr so
Weihnachten?
Oesch: Ja. Diese Tage sind für unsere Familie wirklich heilig. Sie gehören einfach uns und unseren Lieben. Da wollen wir nicht über Musik oder Geschäft reden, sondern wie gesagt «eifach sy». Und bei mir gehört der Film ‹Drei Haselnüsse für Aschenbrödel› natürlich auch zu den Fest­tagen, mehr als einmal.

Eberhart: Sind bei euch denn alle dabei am Weihnachtsfest? Ihr seid eine grosse Familie . . .

Oesch: Wir feiern einen Abend «en famille», einmal mit dem Oesch-Grosi und einen Tag mit der Familie mütterlicherseits.

Eberhart: Und Mike ist am 25. Dezember bei uns dabei . . . (Melanie Oeschs Bruder Mike ist der Freund der Tochter von Roland Eberharts Partnerin, d. Red.)

Wer feiert bei Eberharts mit?
Eberhart: In der Berghütte ist immer etwa das gleiche halbe Dutzend dabei. An einem Tag sind meine Kinder mit Anhang da, am anderen Tag die Kinder meiner Partnerin mit Anhang. Für mich persönlich sind diese Tage aber auch wichtig, weil ich Zeit finde, mit anderen Familienmitgliedern – beispielsweise meinen Brüdern – gemeinsam zu essen.

Welchen Stellenwert hat der christlich-religiöse Hintergrund von Weihnachten für Sie?
Oesch: Wir haben vor Weihnachten eine Tour gespielt, die von einem Moderartor begleitet wurde, der die Weihnachtsgeschichte erzählt hat. So gesehen haben wir diesen besinnlichen Teil der Weihnachtsfeierlichkeiten ei­gentlich schon hinter uns. Für uns steht das Zusammensein im Vordergrund.

Eberhart: Bei uns sieht das sehr ähnlich aus. Auch dieses Jahr war unser letztes Konzert im Jahr jenes im Schlossgutsaal in Münsingen. Das ist jeweils sehr ruhig und besinnlich gestaltet, mit Weihnachtsliedern und Raum, sich den einen oder anderen Gedanken machen zu können.

Singen die Familien Eberhart und Oesch an Weihnachten?
Oesch: Ja – mindestens «Stille Nacht» oder ein anderes klassisches Weihnachtslied. Es sind dann auch schon veritable Jamsessions entstanden mit tiefen Griffen in Archiv bis zu den Flötli-Noten aus der Schulzeit.

Oeschs drei Kinder mussten sich ihre Päckli mit Flötenspielen «verdienen»?
Oesch: Meine Cousinen und ich wollten jeweils zeigen, was wir in der Schule gelernt hatten – und wenn das dann vorbei war, durften wir tatsächlich die Päckli auspacken.

Mussten sich Ihre Kinder ihre Geschenke auch so erarbeiten?
Eberhart: Wir haben schon geschaut, dass das eine oder andere Weihnachtslied gespielt und gesungen wird; schliesslich spielten mein Vater, meine Mutter, ein Bruder und ich Handorgel, ein weiterer Bruder blies noch die Trompete. Heute bin ich der Einzige, der noch Musik macht, und so liegt es an mir, die Gitarre hervorzuholen.

Was schenken Sie?
Oesch: Wir «wichtele». Das macht enorm Spass, und das Schöne ist, dass jeder ein Geschenk machen kann und eines kriegt.

Eberhart: Bei uns wird heuer auch erstmals «gwichtelet» – nicht zuletzt aus logistischen Gründen. Es war zuletzt manchmal schon etwas viel, die ganzen Geschenke auf Ski zur Berghütte zu schleppen. Aber ich gebe zu: Ich bin immer noch einer von denen, die finden, dass es kaum etwas Schöneres anzusehen gibt, als einen toll geschmückten Weihnachtsbaum mit richtig vielen Geschenken darunter.

Welches Geschenk ist das schönste, das Sie je zu Weihnachten erhalten haben?
Oesch: Meine ersten Ski. Marke Streule, Farbe Neonpink. Ich musste sie unbedingt am nächsten Tag auf dem Brüggstock des Bauernhauses ausprobieren.

Eberhart: Da kommt es nicht von ungefähr, dass du so eine ausgezeichnete Skifahrerin bist . . .?

Und Ihr Lieblingsgeschenk?
Eberhart: Es war immer mein ganz grosser Traum, Lokführer zu werden – bis dann ein Sehtest ergab, dass dieser Berufswunsch nicht in Erfüllung gehen kann. So wurden mir immer Modelleisenbahnwagen, -schienen oder -lokomotiven geschenkt. Und diese Leidenschaft ist bis heute ge­blieben.

In dem Fall verbringen Sie jede freie Minute im Eisenbahn­keller?
Eberhart: Leider nicht. Aber es ist ein grosser Wunsch von mir, eines Tages einen Raum zu haben, in dem ich meine eigene Anlage aufbauen kann. Noch fehlt mir aber die Zeit dazu – leider. Denn noch heute plane ich meine Besuche im Verkehrshaus in Luzern gemäss den Fahrzeiten der Gotthard-Modellbahn.

Haben Sie auch einen Wunsch oder ein Hobby, das aktuell zu kurz kommt?
Oesch: Ich nehme mir immer wieder vor, meine Instrumentenkenntnisse zu verbessern. Aber wenn ich dann einmal Zeit hätte, mache ich dann doch wieder das, was ich schon einigermassen beherrsche oder was mir einfacher von der Hand geht.

(Berner Zeitung)

Erstellt: 23.12.2015, 20:09 Uhr

Kreuzfahrt: 6 Städte, 3 Bands

Die Calimeros organisieren vom 9. bis zum 16.?Oktober 2016 eine Traum-Musik-Kreuzfahrt durch die Adria, die Ägäis und zurück. Auf dem Kreuzfahrtschiff Costa Deliziosa geht die Fahrt von Venedig nach Bari, Korfu, Mykonos, Santorini, Dubrovnik und zurück nach Venedig.

An Bord sind neben den Calimeros Oesch’s die Dritten und Nadine. Was für die Bands schon fast ein Familienausflug ist – Nadine, die Stieftochter von Calimeros-Frontmann Roland Eber­hart, ist die Freundin von Mike Oesch –, soll auch für die Fans eine Reise in einem familiären Umfeld werden.

Sie haben nicht nur die Möglichkeit, ihren Stars acht Tage lang nicht von der Seite zu weichen – natürlich haben die Reisenden auch die Gelegenheit, sie an Konzerten auf dem Schiff live zu erleben.

Infos, Kontakt: Calimeros-Büro, Industriestr. 12, 3661 Uetendorf. Tel. 033 345?23?58, www.calimeros.ch.

Ticketverlosung

Wir verlosen eine Reise für zwei Personen im Gesamtwert von mehr als 2600 Franken unter unseren Abonnentinnen und Abonnenten! Der Preis umfasst das Pauschalpaket inklusive Anreise nach Venedig im Car, Unterkunft in der Kabine, Vollpension sowie drei Konzerten mit den Calimeros, Oesch’s den Dritten und Nadine. Nicht inbegriffen sind die Kosten für Landausflüge und Gebühren.

So können Sie mitmachen:
Über die Hotline 0901 600?800 (1 Fr./Anruf, Festnetztarif) oder per SMS an 966 (1 Fr./SMS). Bitte machen Sie folgende Angaben: Calimeros, Name, Vorname, vollständige Adresse und Telefonnummer. Oder mit Postkarte (A-Post) an Espace Media AG, espace.card, Calimeros, Dammweg 9, 3001 Bern. Teilnahmeschluss ist der 4. Januar 2016. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt.

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