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«Du weisch nid, was de hesch»

Ernst Eggimann mit Jazz: Willy Schnyder vertont zusammen mit drei Topmusikern gleichen Namens die Kurzgedichte des Mundartpoeten aus dem Emmental.

Anne-Marie Günter
Willy, Patrick und Emanuel Schnyder versuchen, Géraldine Schnyder zu überzeugen. «So eine wie dä würd jedi nä».
Willy, Patrick und Emanuel Schnyder versuchen, Géraldine Schnyder zu überzeugen. «So eine wie dä würd jedi nä».
Anne-Marie Günter

Ernst Eggimann hat in den 1960er-Jahren dem Berndeutsch einen doppelten Boden gegeben, dada-artig mit lautmalerischen Wörtern gespielt, in ganz kurzen Gedichten, überraschend, manchmal bitterböse, mitunter auch liebevoll, wie beim Spaziergang zu zweit, mit «mit de n eufe nach de eufe ir eufenou». Redewendungen werden als hilflose Floskeln enttarnt, die eher als Sicher­heitsabstand als zur Empathie dienen: «Jasimeinesguet/jajasimeinesguet/auimeines­numeguet».

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