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Ein neuer Sprengmast an der Eigernordwand

Die Jungfraubahnen haben diese Woche unterhalb der Eigernordwand einen neuen Lawinensprengmast installieren lassen. Für dessen Transport war die Hilfe eines Hubschraubers nötig.

In steilem Gelände und unter eisigen Bedingungen ist der Sprengmast montiert worden.

Höchste Präzision musste Air-Glaciers-Pilot Toni Jakob aufbringen, als er am Dienstag mit seinem Hubschrauber das erste von zwei 800 Kilogramm schweren Mast-Elementen anlieferte: Die 32 Millimeter dicken Gewindestangen, an denen der Grundpfeiler befestigt wurde, durften keinesfalls verbogen werden. Bei Wind und Wetter auf über 2400 Metern über Meer kein leichtes Unterfangen.

Die «Baustelle» befindet sich im Angesicht der Eigernordwand, auf über 2400 Metern über Meer.
Die «Baustelle» befindet sich im Angesicht der Eigernordwand, auf über 2400 Metern über Meer.
Bruno Petroni
Als Erstes müssen der Böniger Metallbauer Bernhard Seiler (rechts) und sein Mitarbeiter Robert Fuhrer den Platz vom Schnee räumen.
Als Erstes müssen der Böniger Metallbauer Bernhard Seiler (rechts) und sein Mitarbeiter Robert Fuhrer den Platz vom Schnee räumen.
Bruno Petroni
So funktioniert der Sprengmast.
So funktioniert der Sprengmast.
zvg
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Schon vor zwei Wochen hatte der Böniger Metallbauer Bernhard Seiler das Fundament betoniert. Nachdem er und sein Mitarbeiter Robert Fuhrer den Bauplatz von Schnee und Eis befreit hatten, konnte die Montage des acht Meter hohen Mastes beginnen. Etwas mehr als eine Stunde dauerte das Spektakel.

Mit dem neuen Sprengmast können die Jungfraubahnen jederzeit kontrolliert Lawinen aus der Distanz auslösen. So soll die Gefahr für die Wengernalpbahn gemindert werden. Ein ähnlicher Lawinensprengmast steht schon seit einigen Jahren rund 300 Meter südwestlich des neu errichteten Mastes.

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