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Ein Schritt zur Sicherung des Spitalbetriebs

Mit geladenen Gästen eröffneten die Verantwortlichen der Spitäler fmi AG in Frutigen die neue Notfallstation und den Physiotherapiebereich.

Standen bei der Eröffnung im Einsatz (v.l.): Urs Gehrig, Rahel Jaggi, Stefan Rüegg (technischer Leiter) und Susanne Gehrig.
Standen bei der Eröffnung im Einsatz (v.l.): Urs Gehrig, Rahel Jaggi, Stefan Rüegg (technischer Leiter) und Susanne Gehrig.
Corina Kobi

Gestern wurde ein weiteres Mosaiksteinchen ins Gesamtgefüge des fmi-Spitals Frutigen eingesetzt. Verwaltungsratspräsident Robert Zaugg sowie Urs Gehrig, Geschäftsleitungsvorsitzender der Spitalgruppe, führten durch die neu gestalteten Räumlichkeiten. Sie taten dies in Begleitung von Architektin Rahel Jaggi vom Büro Jaggi, Frei, Brügger und von Susanne Gehrig, der Stationsleiterin Notfall. Auskunft in der Physiotherapie gab der stellvertretende Leiter Stefan Minuth.

Das Interesse war gross: Vertreterinnen und Vertreter der umliegenden Gemeinden, Regierungsstatthalterin Ariane Nottaris, Mediziner sowie eine Delegation des Verwaltungsrats waren bei der Eröffnung dabei. Sie lauschten den Einführungsworten Robert Zauggs und Urs Gehrigs. Für den VR-Präsidenten stand die Eröffnung unter dem Aspekt des Masterplanes für eine langfristige Sicherung und Weiterentwicklung des Spitalbetriebs.

«Für uns gelten die drei grossen I – Innovation, Investition und Interessen.»

VR-Präsident Robert Zaugg

Die Änderungen seien nötig gewesen, da mehr ambulant als stationär behandelt werde. «Für uns gelten die drei grossen I – Innovation, Investition und Interessen. Mit schlanken Prozessen, sinnvollen Finanzierungen und Zusammenarbeit, unter anderem mit der regionalen Politik, kann der Spitalbetrieb langfristig gesichert werden.»

Im modernisierten Physioraum versucht sich Urs Gehrig an einem Kraftgerät, assistiert von VR-Präsident Robert Zaugg.Fotos: Corina Kobi
Im modernisierten Physioraum versucht sich Urs Gehrig an einem Kraftgerät, assistiert von VR-Präsident Robert Zaugg.Fotos: Corina Kobi

Grosse neue Angebote

Wegen der starken Zunahme der Notfälle, vor allem im Winter, musste diese Station während eines Jahres für rund 1,85 Millionen Franken erweitert und komplett saniert werden. Von der Planung Anfang 2017 bis zur Vollendung des neunmonatigen Umbaus im November wurde mehr Platz mit einem direkten Zugang geschaffen. Neu gibt es drei Notfallräume und einen OP-Raum. Neben weiteren Räumlichkeiten sei der Dekontaminationsraum hervorgehoben.

Für die medizinische Trainingstherapie stehen nun digital vernetzte Geräte zur Verfügung, die durch raffinierte Hilfsmittel zur Leistungssteigerung führen werden, wie es gestern hiess. Die elektronisch gesteuerten Trainingsgeräte verfügen über eine automatisierte Erinnerungshilfe, damit der Fortschritt des Patienten laufend berücksichtigt werden kann, wobei auch eine App mithilft.

Die älteste Trainingsteilnehmerin ist 92 Jahre alt. Robert Zaugg stellte in Aussicht, der Frau zum 100. Geburtstag ein Jahresabo schenken zu wollen. Das Gesamtprojekt, noch initiiert von Fritz Nyffenegger, heutiger Leiter des bernischen Spitalamtes, erfährt laut Urs Gehrig noch weitere Erneuerungen im Spitalbetrieb. Alle Projekte im Frutigland werden gemäss VR-Angaben 20 Millionen Franken betragen.

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