Ein singendes Fest am Dienstagmorgen

Spiez

Zum 30. Geburtstag des Spiezer Zyschtig-Zmorge stimmten 66 Besucher ein. Die gebürtige Spiezerin Daniela Eaton-Freiburghaus leitete ein offenes Singen.

Daniela Eaton-Freiburghaus (l.) leitete das offene Singen am 30. Zyschtig-Zmorge in Spiez. Therese Wehrli begleitete am Flügel. Foto: Heidy Mumenthaler

Daniela Eaton-Freiburghaus (l.) leitete das offene Singen am 30. Zyschtig-Zmorge in Spiez. Therese Wehrli begleitete am Flügel. Foto: Heidy Mumenthaler

Mit «Singen ist die beste Art, ein Fest zu feiern» leitete die freischaffende Sängerin und Pädagogin Daniela Eaton-Freiburghaus in den speziellen Anlass des Spiezer Zyschtig-Zmorge ein. Zum 30-jährigen Bestehen dachte sich das Zyschtig-Zmorge-­Team etwas Spezielles aus. «Ich bin überwältigt, wie viele Personen hier sind», begrüsste die Spiezer Gemeindepräsidentin Jolanda Brunner die Anwesenden. Es seien Leute jahrelang mit dabei, um neue Ideen zu finden, Abklärungen zu tätigen und Programme zu verwirklichen.

Aus dem Alltag ausbrechen

Mit Elan leitete Daniela Eaton-Freiburghaus ein offenes Singen und entführte die Besucher für einen Moment aus dem Alltag. Mit ihrer Begeisterung und Ausstrahlung glückte es ihr vom ersten Ton an, die Anwesenden mit dem Singvirus anzustecken. Die Sängerin animierte zu kurzen Atem- und Körperübungen. Mit passenden und spassvollen Liedern folgte das Einsingen.

Freude, Mut, Ausprobieren

Während einer Stunde führte Daniela Eaton mit Klavierbegleitung von Therese Wehrli durch neue und bekannte Lieder. Es gab keine Hemmschwelle zu überwinden, schliesslich waren im Kirchgemeindehaus falsche Töne erlaubt. «Das ist gut, ihr seid engagiert», lobte die Stimmkünstlerin. Mit Bewegung wurden Melodie und Text unterstützt und in einem Kreistanz wiedergegeben.

«Ihr könnt euch noch den ganzen Tag auf die Schulter klopfen.»Daniela Eaton-Freiburghaus, Sängerin und Kursleiterin

Vielstimmig erklangen Kanons und speziell artikuliert der «Alpenrumba». Es sei wohltuend, wie es im Kirchgemeindehaussaal ertöne, als probe ein grosser Chor, lobte die Sopranistin und ergänzte: «Ihr könnt euch noch den ganzen Tag auf die Schulter klopfen.» Und was lernten die 66 Zyschtig-Zmorge-Besucher von der Sopranistin? Freude, Mut und Ausprobieren der eigenen Stimme.

Das nächste Zyschtig-Zmorge findet am 10. März um 9 Uhr im Kirchgemeindehaus Spiez statt – mit Pfarrer Samuel Lutz aus Faulensee. Er spricht zum Thema «Gott? Wir sind nicht die Ersten, auch nicht die Letzten, die nach Gott ­fragen».

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