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Eine bunte Auswahl an Lesestoff

In der dritten Jahreszeit fallen nicht nur die Blätter von den Bäumen. Auch Verlage bescheren ihre Leserschaft mit einer bunten Auswahl an Neuerscheinungen. Wenn die Tage wieder kürzer werden, darf man aber auch Bücher in die Hand nehmen, die man eigentlich schon lange lesen wollte.

Gesellschaftsporträt aus den Südstaaten:  Bekannt ist die Deb Spera vor allem als Produzentin erfolgreicher TV-Serien wie «Criminal Minds». Mit ihrem Romandebüt «Alligatoren», das nun auf Deutsch erschienen ist, zeigt sie, dass sie auch mit Wörtern gut kann: Gefühlvoll zeichnet Deb Spera ein detailreiches Bild der drei Protagonistinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Roman spielt im wirtschaftlich gebeutelten US-Süden der 1920er-Jahre. Doch nur feinfühlig geht es nicht zu und her in der Geschichte, Schüsse fallen einige. In einer Bilderbuchkulisse herrscht Brutalität, und die Frauen lehnen sich kraftvoll auf: gegen Gewalt, Lügen und ­Patriarchat. Fritz Lehmann «Alligatoren» Deb Spera, Harper Collins, 432 Seiten, ISBN 978-3-95967-220-7.
Gesellschaftsporträt aus den Südstaaten: Bekannt ist die Deb Spera vor allem als Produzentin erfolgreicher TV-Serien wie «Criminal Minds». Mit ihrem Romandebüt «Alligatoren», das nun auf Deutsch erschienen ist, zeigt sie, dass sie auch mit Wörtern gut kann: Gefühlvoll zeichnet Deb Spera ein detailreiches Bild der drei Protagonistinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Roman spielt im wirtschaftlich gebeutelten US-Süden der 1920er-Jahre. Doch nur feinfühlig geht es nicht zu und her in der Geschichte, Schüsse fallen einige. In einer Bilderbuchkulisse herrscht Brutalität, und die Frauen lehnen sich kraftvoll auf: gegen Gewalt, Lügen und ­Patriarchat. Fritz Lehmann «Alligatoren» Deb Spera, Harper Collins, 432 Seiten, ISBN 978-3-95967-220-7.
zvg
Unterwegs mit den Vagabunden der USA: Davon träumt doch jeder Junge und auch mancher Mann: Einfach auf einen Güterzug springen, sich gemütlich einrichten und dann Hunderte, Tausende Kilometer durch die USA fahren, von New York bis Los Angeles, von New Orleans bis Alaska. Die Hobos leben diesen Traum. Doch die Wirklichkeit sieht oft völlig anders aus, schäbig, schmutzig, schmerzhaft. Das musste auch der deutsche Journalist Fredy Gareis buchstäblich erfahren, als er sich den Vagabunden der Schiene anschloss. Seine spannende, berührende Reportage gibt tiefe Einblicke in das Leben dieser Aussenseiter – und in Geschichte und Gesellschaft der USA. Alex Karlen «König der Hobos» Fredy Gareis, Piper/Malik, 256 Seiten, ISBN 978-3-89029-482-7.
Unterwegs mit den Vagabunden der USA: Davon träumt doch jeder Junge und auch mancher Mann: Einfach auf einen Güterzug springen, sich gemütlich einrichten und dann Hunderte, Tausende Kilometer durch die USA fahren, von New York bis Los Angeles, von New Orleans bis Alaska. Die Hobos leben diesen Traum. Doch die Wirklichkeit sieht oft völlig anders aus, schäbig, schmutzig, schmerzhaft. Das musste auch der deutsche Journalist Fredy Gareis buchstäblich erfahren, als er sich den Vagabunden der Schiene anschloss. Seine spannende, berührende Reportage gibt tiefe Einblicke in das Leben dieser Aussenseiter – und in Geschichte und Gesellschaft der USA. Alex Karlen «König der Hobos» Fredy Gareis, Piper/Malik, 256 Seiten, ISBN 978-3-89029-482-7.
zvg
Drei Frauen, drei Leben, eine Geschichte: In ihrem Erstling «Der Zopf» erzählt die Französin Laetitia ­Colombani die Geschichte von Smita, Sarah und Giulia: drei Frauen mit komplett unterschiedlichen Lebensentwürfen. Die Inderin Smita will ihrer Tochter Lalita ein besseres Leben ermöglichen und begibt sich auf eine waghalsige Flucht. Giulia soll nach dem Tod ihres Vaters im traditionellen Palermo das Familienunternehmen, eine Perückenfabrik, retten. Und Anwältin Sarah erkrankt in Montreal an Krebs. Obwohl die Frauen sich nie begegnen, verweben sich ihre Schicksale auf wundersame Weise. Janine Zürcher «Der Zopf»Laetitia Colombani, S. Fischer, 288 Seiten,  ISBN 978-3-10-397351-8.
Drei Frauen, drei Leben, eine Geschichte: In ihrem Erstling «Der Zopf» erzählt die Französin Laetitia ­Colombani die Geschichte von Smita, Sarah und Giulia: drei Frauen mit komplett unterschiedlichen Lebensentwürfen. Die Inderin Smita will ihrer Tochter Lalita ein besseres Leben ermöglichen und begibt sich auf eine waghalsige Flucht. Giulia soll nach dem Tod ihres Vaters im traditionellen Palermo das Familienunternehmen, eine Perückenfabrik, retten. Und Anwältin Sarah erkrankt in Montreal an Krebs. Obwohl die Frauen sich nie begegnen, verweben sich ihre Schicksale auf wundersame Weise. Janine Zürcher «Der Zopf»Laetitia Colombani, S. Fischer, 288 Seiten, ISBN 978-3-10-397351-8.
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