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«Eine mahnende Vision»

Gymnasiasten von Interlaken malen an einem Riesenbild.

Das Bild von Martin Otth mit der nackten Felslandschaft ohne Eis und Schnee «soll schockieren».
Das Bild von Martin Otth mit der nackten Felslandschaft ohne Eis und Schnee «soll schockieren».
Monika Hartig

Das wunderbare Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau ohne Schnee ist eine mahnende Vision von Künstler Martin Otth. An dem sechs Meter breiten und viereinhalb Meter hohen Bild malen derzeit Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Interlaken mit Dispersionsfarbe auf recycelte Theaterleinwand im Fach Bildnerisches Gestalten.

Martin Otth: «Das Bild mit der nackten Felslandschaft ohne Eis und Schnee soll schockieren.» Und es soll Aufmerksamkeit wecken für die Ausstellung «Keineismeehr, Grindelwaldgletscher – Kunst und Wissenschaft.» Diese findet ab 15. Juni im Kunsthaus Interlaken statt und zeigt fast alle wichtigen Bilder zum Thema aus den grossen Museen der Schweiz.

Das werdende Werk im Gymnasium lehnt sich an das Bild Ferdinand Hodlers an, das zur Promotion des Kunsthauses 2001 die Fassade des alten Amtshauses zierte. Dazumal prangte das Dreigestirn noch in weissem Schnee. Per Ende Monat soll das neue Bild an der Fassade des Kunsthauses Interlaken montiert werden.

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