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Emmentaler dominierten auf weicher Piste

Trotz Regens waren auf der Schwarzwaldalp 90 Horischlittenteams am Start. Gefahren wurden zwei verkürzte Läufe. Sieger bei den Damen und bei den Herren waren die Teams aus dem Emmental.

Die Zäziwiler Siegerteams: Simon Kunz, Raja Hager mit Karin Kunz (Schwester von Simon) und Rudolf Herrmann.
Die Zäziwiler Siegerteams: Simon Kunz, Raja Hager mit Karin Kunz (Schwester von Simon) und Rudolf Herrmann.
Beat Jordi

Nach den ergiebigen Schneefällen folgte am Wochenende eine Warmfront mit Regen bis auf die Grosse Scheidegg. Ein Horischlittenrennen Schwarzwaldalp auf der Originalstrecke von 5,5 Kilometern war ein Ding der Unmöglichkeit. So entschied die Rennleitung, einen Wettkampf in zwei Wertungsläufen vom Sagiplatz bis zur Schwarzwaldalp durchzuführen – eine Novität für Hori­schlittenrennen.

Die Spitzenteams zeigten, dass auch auf matschig-weicher Piste schnell gefahren werden kann. Aber kleinste Fahrfehler entschieden über die Podestplätze, und wer unterwegs noch schieben musste, war im hinteren Teil der Rangliste. Trotz struben Wetters feuerten zahlreiche Schlachtenbummler an der Strecke die unentwegten «Horeler» an – und je garstiger das Wetter draussen, umso toller war die Stimmung im Festzelt.

Zwei Superläufe gelangen Karin Kunz und Raja Hager vom Horischlittenclub Zäziwil. Sie lagen am Schluss mit einer Zeit von 1:31,32 nur 1,3 Sekunden vor den Zweitklassierten Daniela Kobelt und Susanne Sommer. Die beiden Damenteams wechseln sich seit drei Jahren an der Spitze ab. ­Dritte wurden Vreni Schuler und Fränzi Tschümperlin aus Schwyz.

Beim Rennen der Herren fiel der Regen zum Teil in Strömen, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Mit einem genialen zweiten Lauf holte sich das Zäziwiler Team Rudolf Herrmann und Simon Kunz den Sieg vor den Führenden nach dem ersten Lauf: Chrigu Portmann und Christoph Röösli vom Horiclub Klusen. Auch der dritte und der vierte Rang gingen an die Teams vom HC Klusen. Auf dem sechsten Rang reihten sich die Einheimischen Franz Murer und Christian Roth ein.

Horischlittler sind wetterfest; Absenzen wegen des Wetters gab es wenige, wie OK-Präsident Franz Blatter bekannt gab. Im Festzelt duftete der Grill allerdings so gut, dass ein paar Rennläufer entschieden, statt den zweiten Lauf zu absolvieren, direkt in die Verpflegungszone zu wechseln...

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