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Erfolg des Kammi-Centers wird zwei Birken zum Verhängnis

Das 2016 eröffnete WSI Kammi-Center ist vollvermietet. Damit das knappe Parkplatzangebot erweitertwerden kann, müssen zwei Birken gefällt werden.

Das WSI Kammi-Center in Interlaken-Ost ist jetzt vollständig vermietet. Zwei Bäume aus der Birkengruppe im Vordergrund müssen gefällt werden, damit das Parkangebot um sechs Plätze erweitert werden kann.
Das WSI Kammi-Center in Interlaken-Ost ist jetzt vollständig vermietet. Zwei Bäume aus der Birkengruppe im Vordergrund müssen gefällt werden, damit das Parkangebot um sechs Plätze erweitert werden kann.
Anne-Marie Günter

Das WSI Kammi-Center ist der im Frühling 2016 eröffnete markante Glasfrontenbau, der neben dem Goldswilviadukt zu sehen ist. Eine Atlas-Zeder und eine Gruppe Birken säumen den Neubau auf der Westseite und strecken ihre Äste über den Viadukt hinaus.

Mit dem Kammi-Center-Neubau reagierte die WSI Gewerbepark AG auf die Nachfrage nach Büroräumen. Sie ist die Besitzerin des riesigen Flachdachgebäudekomplexes, den die deutsche Südwolle AG anstelle der ehemaligen Kammgarnspinnerei Interlaken erstellen liess. 1997, wenige Jahre nach der Inbetriebnahme des neuen Fabrikationsgebäudes, kam das Aus für die Kammgarnproduktion.

3000 Quadratmeter belegt

Das Gebäude wurde seither mit wachsendem Erfolg als Gewerbepark vermietet. Die innen liegenden Räume eignen sich trotz Oberlichtern nicht sehr gut als Büros. Die Ergänzung der Gewerbeparkanlage mit dem Büroneubau WS -Kammi-Center erwies sich als gute Investition. Die gut 3000 Quadratmeter Nutzfläche sind jetzt voll vermietet.

Der Mietermix ist breit: SBB, der Kanton Bern, die Volkswirtschaft Berner Oberland, verschiedene Anbieter im Gesundheitsbereich, die Firma Trekk-Soft von Philippe Willi. Seit November 2017 hat die Jungfrau Region Tourismus AG ihre Büroräume hier. Aktuell steht das Augenzentrum des Arztes Dr. Andreas Wild kurz vor der Eröffnung. Trekk-Soft steht vor einem internen Umbau, und den frei werdenden Raum übernimmt ein Ingenieurbüro.

Erst fällen, dann pflanzen

«Die Parkplätze werden mit den neuen Mietern knapp», sagt Liegenschaftsverwalter Theo Hofmann. Wegen der Auflagen des Uferschutzgesetzes können auf der Nordseite des Gebäudes keine neuen Parkplätze geschaffen werden. Auf der Westseite war eine Erweiterung um sechs neue Plätze möglich. Das Baugesuch ist bewilligt.

Für den Bau müssen zwei Bäume aus der geschützten Birkengruppe gefällt werden. «Uns sind Bäume wichtig», sagt Theo Hofmann, «doch diese versperren den zusätzlichen Parkbereich.»

Das Fällen der beiden Birken, das morgen erfolgen wird, und der Schutz der benachbarten Bäume wird vom Spiezer Baumpflegespezialisten Beat Henzelmann begleitet. Es werden zu gegebener Zeit zwei neue Birken in der Gruppe gepflanzt. Die Atlas-Zeder, gewissermassen ein Wahrzeichen der Gewerbeanlage, hat unter dem Sturm Burglind gelitten und wird ebenfalls vom Fachmann betreut.

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