Interlaken

Es geht um Präzision

InterlakenGeschick, Konzentration, Strategie, Ausdauer: Pétanque ist ein Präzisionssport für jede Frau und jeden Mann. Am Jungfrauturnier 2017 nahmen 38 Mannschaften aus der Schweiz teil.

Manchmal entscheiden beim Pétanque Milimeter über Sieg oder Niederlage.

Manchmal entscheiden beim Pétanque Milimeter über Sieg oder Niederlage. Bild: Heinz Diener

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«Wenn das Pétanque-Spiel einen packt, entsteht grosse Faszination, ja Leidenschaft», erklärt Rolf Schneeberger (62), Präsident des Pétanque-Clubs Inter­laken. Dieser wurde 2007 gegründet, zählt rund drei Dutzend Mitglieder und hat seit 2014 eine Indooranlage in Unterseen. Bei schönem Wetter sieht man öfters Spieler bei der Höhematte, ganz ins Spiel vertieft. «Für den Sport braucht es vor allem Konzentration, manuelles Geschick, Strategie und eine gewisse Ausdauer», sagt der Präsident.Am Sonntag fand auf dem Areal hinter dem Restaurant Des Alpes Interlaken das Pétanque-Jungfrauturnier 2017 als Openturnier statt. Daran nahmen 38 Mannschaften, total 76 Personen, aus der Schweiz teil. Sieger wurde der Pétanque-Club Wohlen vor Trimbach und Bad Zurzach. Rolf Schneeberger amtete als Spiel­leiter und Schiedsrichter.

«Pétanque ist ähnlich wie das Boule-Spiel, jedoch ohne Anlauf und auf kürzere Distanz. Die Person, die ihre Kugel nach der Zielkugel wirft, muss in einem eisernen Ring stehen bleiben, bis ihre Kugel wieder am Boden ist», beschreibt Schneeberger den Spielablauf. «Wir spielen hier Dublette, zwei gegen zwei. Jede Mannschaft hat zwei Spieler, von denen jeder drei Metallkugeln hat, etwa 680 bis 750 Gramm schwer.»

Die Spielerinnen und Spieler versuchen, ihre Kugeln so nahe wie möglich an die Zielkugel, ­genannt Cochonnet (Schweinchen), zu werfen. Schneeberger: «Etwas Kraft braucht es dafür schon, damit kann man die Kugel genauer platzieren. Das Cochi ist aus Holz und wird zwischen sechs und bis zu zehn Meter weit aus­geschossen.» Punkte machen die Kugeln, die am nächsten bei der Zielkugel landen. Hat ein Team 13 Punkte erreicht oder die andere Mannschaft keine Kugeln mehr, oder die Zielkugel geht ins Aus, so ist das Spiel zu Ende. Schneeberger: «Pétanque wird gar nie langweilig, weil es so viele Spielmöglichkeiten gibt.»

(Berner Zeitung)

Erstellt: 13.09.2017, 09:39 Uhr

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