Adelboden

Facelifting für das Schulhaus Boden

AdelbodenAm 24. September entscheidet das Stimmvolk, ob das seit 1963 bestehende Schulhaus Boden umfassend saniert werden soll.

Das Schulhaus Boden soll, sofern die Abstimmung positiv verläuft, 2018 umfassend saniert werden.

Das Schulhaus Boden soll, sofern die Abstimmung positiv verläuft, 2018 umfassend saniert werden. Bild: Corina Kobi

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Wie der Gemeinderat Adelboden in seinen Nachrichten vom Juli und August mitteilte, soll das im Jahr 1963 erbaute Schulhaus Boden umfassend saniert werden. Ausschlaggebend sei unter anderem, dass seit dem Anbau in den 1970er-Jahren keine massgeb­lichen Gebäuderenovationen mehr stattgefunden haben.

Eine Urnenabstimmung

Vorgesehen sind dabei etliche bauliche Massnahmen, wobei unter anderem die gesamte Gebäudehülle saniert wird, Hei­zungen und Lüftungen auf den neusten Stand angepasst und Brandschutzmassnahmen vorgenommen werden. Ebenso ist der Einbau eines Personenlifts und die Erhöhung des Dachgeschosses um 1,50 Meter auf eine der Nutzung als Aula und Mehrzweckraum entsprechende Raumhöhe vorgesehen. Das gesamte Projekt kommt gemäss Berechnungen der einheimischen Gyger Holzbauplanung auf 3,9 Millionen Franken zu stehen, wobei der Kanton aus der Energieförderung 200 000 Franken übernimmt. Das ganze Projekt muss wegen der Kostenhöhe durch das Stimmvolk genehmigt oder abgelehnt werden. Die entsprechende Urnenabstimmung findet am 24. September statt.

Vize-Gemeindeobmann René Müller äusserte sich gegenüber dieser Zeitung über das Bauvorhaben. «Seit Beginn meiner gemeinderätlichen Amtszeit (1. 1. 2010) steht die Sanierung auf der Agenda. Andere grosse Projekte hatten aber Vorrang. Durch ein Votum in einer Gemeindeversammlung ­haben wir die Planung in Angriff genommen.» Die Firma Gyger Holzbauplanung sei beauftragt worden, ein Projekt auszuarbeiten. «Nach einer sauberen Bestandesaufnahme wurde die Schulkommission, die Lehrerschaft und die Schulleitung beigezogen, um die Bedürfnisse der Schule und die Zukunft des Schulstandortes Boden abzuklären. In diversen Sitzungen hat sich das heutige Projekt herauskristallisiert.»

Für den Gemeindeobmann sind die Schülerzahlen auch im Boden stagnierend, was auf einen Ausbau des Schulhauses nicht unbedingt hinweist, doch Müller sieht es anders: «In diesem Gebiet gibt es dennoch Möglichkeiten für Bauprojekte und Potenzial für junge Familien.» Jedenfalls werde die neue Aula weiterhin für Schulanlässe benutzt, aber stehe auch für Vereins- und Privatanlässe, Sitzungen und Veranstaltungen zur Verfügung.

Nächstes Jahr wird gebaut

Das weitere Vorgehen nach einer für den Gemeinderat positiv ablaufenden Abstimmung sieht René Müller so: «Wir werden danach sofort in die Detailplanung gehen und die Ausschreibungen im Laufe des Winters vornehmen. Der Bau ist ab Mai bis Juli 2018 vorgesehen. Zwischen den Mai- und den Sommerferien wird der Unterricht dezentral an ­provisorischen Standorten statt­finden.» (Berner Oberländer)

Erstellt: 13.09.2017, 18:24 Uhr

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