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Für 2,5 Millionen Franken umgebaut

Nach der zweimonatigen Modernisierung öffnet der Lenkerhof am Auffahrtstag wieder.

Svend Peternell
So wohnt es sich neu im Lenkerhof. Eines der 12 komplett modernisierten Zimmer.
So wohnt es sich neu im Lenkerhof. Eines der 12 komplett modernisierten Zimmer.
PD

Gegenwärtig wird in zwei 5-Stern-Häusern des westlichen Oberlands kräftig umgebaut und modernisiert. Nun nähert sich die jeweils zweimonatige Schliessungszeit ihrem Ende. Im Ermitage Schönried gehen die Pforten Mitte Juni erneut auf.

Im Lenkerhof wird am Auffahrtstag wiedereröffnet. «In sieben Wochen ­wurden zwölf Zimmer komplett modernisiert und mit Sofas ausgestattet», teilt die Medienverantwortliche Sabine Biedermann mit. Sämtliche Balkone, Terrassen und das Restaurant wurden neu bestuhlt.

Diverse alte Fenster wurden ersetzt, Markisen angebracht und Lifte erneuert. «Aufgrund der Hochwertigkeit der Materialien und des Umfangs der Arbeiten beträgt das Investitionsvolumen für den Umbau gesamt 2,5 Millionen Franken», wie die Medienabteilung mitteilt.

Die ­Direktion unter Jan Stiller und Heike Schmidt spricht vom «aufwendigsten Umbau in der Lenkerhof-Geschichte als 5-Stern-Superior-Hotel».

«Mit dem Umbau des letzten Teils des ursprünglichen Lenkerhofs beginnt eine neue Ära. Wir sind nun parat für den nächsten grossen Schritt», sagt Direktor Jan Stiller. Die anstehende Expansionsetappe beinhaltet den Bau von drei Apartmenthäusern mit 17 sogenannten Serviced Apartments, wie diese Zeitung schon berichtet hat.

Die geplanten Neubauten sollen unterirdisch mit dem Haupthaus verbunden werden und Zugänge zur Betelberg-Bahn und zur Skipiste bieten. Für die Wohnungen gibt es bereits Interessenten, darunter viele Stammkunden des Hauses.

Zur Zukunftsvision der Betreiber gehört ausserdem eine zusätzliche, rund 1500 bis 2000 Quadratmeter grosse Wellnesserweiterung, die über dem bestehenden Spa-Bereich entstehen und auch eine Textilsauna sowie eine Gesundheitspraxis beherbergen soll.

Daneben plant der Lenkerhof mit Besitzer Jürg Opprecht die Umstellung vom Saison- zum Ganzjahresbetrieb. Um den Gästen Schlechtwetteralternativen bieten zu können, ist ein gedecktes Shop-in-Shop-Erlebnis mit Flächen für lokale Produzenten vorgesehen.

«Wir möchten gewissermassen die Läden vom Dorf hier nachstellen», sagt Jan Stiller. Zur Diskussion stehen ausserdem Indooraktivitäten wie ein Kino oder ein Golfabschlag.

Warten auf Gutachten

Für all diese Ansprüche muss die Überbauungsordnung (ÜO) angepasst werden. Bis jetzt haben sich das Amt für Gemeinden und Raumordnung und die Kommission zur Pflege des Orts- und Landschaftsbildes zur Genehmigungsfähigkeit der ÜO Lenkerhof positiv geäussert.

Es brauche noch das eine oder andere Gutachten, gibt Direktor Jan Stiller zu verstehen. Er hofft darauf, dass die Lenker Gemeindeversammlung im Dezember über die ÜO wird beschliessen können. «Ein konkretes Projekt liegt noch nicht vor. Und es läuft auch kein Baubewilligungsverfahren.»

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