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Gleicher Kredit, aber mit neuem Plan

Am 12. Februar entscheiden Wilderswils Stimmberechtigte an der Urne, ob die Gemeinde ein neues Betriebsgebäude für 7,75 Millionen Franken bauen kann. Der Kredit wurde schon einmal bewilligt; neu ist aber ein kleineres Gebäude geplant.

Heute sind die Bestandteile der Gemeindebetriebe im ganzen Dorf verteilt. Ein neues Betriebsgebäude soll alles zentralisieren.
Heute sind die Bestandteile der Gemeindebetriebe im ganzen Dorf verteilt. Ein neues Betriebsgebäude soll alles zentralisieren.

Heute sind Fahrzeuge, Material und Büros der Gemeindebetriebe, des Werkhofs und der Feuerwehr Wilderswil auf zehn Standorte über das ganze Dorf verteilt. Mit der Konzentration auf ein zweckmässig eingerichtetes Betriebsgebäude und genügend Platz für Einsatz und Wartung der Fahrzeuge und Geräte könnten viele Umtriebe und zusätzliche Fahrten eingespart werden.

2014 bewilligten die Wilderswiler Stimmbürger deshalb klar 7,75 Millionen Franken für ein neues Betriebsgebäude im Gebiet Ägerti. Noch vor Beginn des Submissionsverfahrens stellte sich allerdings heraus, dass der bewilligte Kredit für das geplante Gebäude nicht ausreichen würde. So setzten sich Gemeinderat und Vertreter der nicht ständigen Kommission Betriebsgebäude mit den Planern zusammen, um die Planung an die finanziellen Möglichkeiten anzupassen.

Kleiner und einfacher

Die neuen Pläne sehen ein etwas kleineres Gebäude am gleichen Standort vor. Anstelle eines lang gestreckten Baus mit zwei Kopfbauten für die Erschliessung der Einstellhalle und der drei oberirdischen Geschosse ist neu ein kompakteres Gebäude geplant, das seitlich durch einen einzigen Lift erschlossen wird. Flächen eingespart wurden vor allem bei den Büros, und auch die Hallen und Werkstätten für Gemeindebetriebe und Werkhof werden deutlich kleiner als im ersten Projekt.

«Günstiger wird das neue Projekt aber nicht nur wegen des kleineren Bauvolumens und der einfacheren Erschliessung, sondern auch weil modular mit gleichen Elementen gebaut werden soll», erläutert Walter Gruber von der Betriebsgebäudekommission. «Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass wir bei Bedarf ein weiteres Modul anbauen könnten.» Kleiner werden auch die Einstellhalle und das dritte Geschoss, das an andere Dienstleister vermietet werden soll.

Rechnete die Gemeinde beim ersten Projekt, dass sich die Drittnutzer mit rund 3,2 Millionen Franken an den Baukosten beteiligen würden, beläuft sich dieser Betrag im neuen Projekt nur noch auf gut 1,6 Millionen Franken. So muss die Gemeinde selber entsprechend mehr zahlen und kann mit weniger Mieterträgen rechnen.

«Mit der neuen Gebäudegrösse, der kleineren Drittnutzungsfläche und dem neuen Kostenteiler hat sich der Sachverhalt seit der Abstimmung 2014 geändert», sagt Gemeindepräsidentin Marianna Lehmann. «Deshalb hat der Gemeinderat eine neue Abstimmung über das Geschäft angesetzt, wie dies die kantonale Gesetzgebung vorschreibt.»

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