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«Grosser Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt»

Die Snowfarmingpiste ist bereit für den Trainingsbetrieb im zweiten Jahr.

Die Snowfarmingpiste auf der Tschentenalp ist beliebt. (Archivbild)
Die Snowfarmingpiste auf der Tschentenalp ist beliebt. (Archivbild)
Herbert Kobi

Mehr als 300 Athleten haben im Jahr 2018 die Snowfarmingpiste auf der Tschentenalp genutzt und absolvierten darauf rund 27'000 Fahrten, teilt der Verein «Das Trainingszentrum Adelboden» mit.

Dies sei keine Selbstverständlichkeit, so der Verein weiter. Das Angebot sei neu im Oberland und müsse erst Platz in den Trainingsplänen der Nachwuchsfahrer finden. Entsprechend gross ist die Freude der Verantwortlichen des Vereins bezüglich ihres ersten Jahres. «Der grosse Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt», sagt Vereinspräsident René Oester. «Die Snowfarmingsaison ist mit rund vierzig Tagen sehr kurz. Dass wir damit auf Anhieb so gute Zahlen erreichten, zeigt, dass ein umfassendes Bedürfnis für diese Trainingsmöglichkeit vorhanden ist, und motiviert uns natürlich für die Zukunft.»

Erste Skirennen im Herbst

Auf der Tschentenalp wurden für das zweite Versuchs- und Betriebsjahr der Snowfarmingpiste Schneedepots von rund 25'000 Kubikmeter Rest- und Neuschnee übersommert. Wie im ersten Jahr wurden auch jetzt die Vegetationsaufnahmen und die bodenkundlichen Untersuchungen durch eine Umweltbaubegleitung durchgeführt. Seit Anfang Oktober wird nun an der Piste gearbeitet, die ab heute Freitag dem Skinachwuchs zur Verfügung steht.

Das grösste Skirennen für Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren, der Grand Prix Migros, ist seit Jahren fester Bestandteil der Schweizer Skinachwuchsförderung. In diesem Jahr wird die GPM-Saison mit einem Trainingstag auf der Tschentenalp gestartet. Zum Abschluss der Vorsaisonanlässe finden am 27. und 28. November FIS-Frauenrennen statt, die ebenfalls erstmals auf der Snowfarmingpiste ausgetragen werden.

Ehrenamtliche Arbeit

Der Verein will nach eigenen Angaben «in Adelboden mit innovativen und nachhaltigen Lösungen dem alpinen Skirennnachwuchs, aber auch dem jugendlichen Breitensport bestmögliche Trainingsbedingungen schaffen».

Der Verein arbeite ehrenamtlich und leiste einen aktiven Beitrag zur Nachwuchsförderung im alpinen Skirennsport. Mit Passion, Engagement und Fähigkeiten aus unterschiedlichen Fachgebieten, wie alpiner Skirennsport, Infrastruktur-, Projektmanagement, Kommunikation und Tourismus, entwickelt der Verein neue Ideen, Projekte und Dienstleistungen für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Schneesportregion Adelboden.

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