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Grosses Interesse an Holzkunst

Zum sechsten Mal fand in Brienz das Internationale Holzbildhauer-Symposium statt. 27 Künstler präsentierten an der Finissage ihre ge­schaffenen Werke.

OK-Präsident Markus Flück liess selber die Späne fliegen am Brienzer Quai und schnitzte einen prächtigen Steinbock.
OK-Präsident Markus Flück liess selber die Späne fliegen am Brienzer Quai und schnitzte einen prächtigen Steinbock.
Beat Jordi

Seit 2012 organisiert der Verein Kuna, der sich die Förderung von Kunst und Kultur im Berner Oberland ins Pflichtenheft geschrieben hat, das Internationale Holzbildhauer-Symposium. Dieses Jahr arbeiteten insgesamt 27 Bildhauerinnen und Bildhauer, zum Teil in kleinen Teams, unter den interessierten Blicken der Passanten von Dienstag bis Samstag am Brienzer Quai.

Im Teilnehmerfeld waren 12 ausländische Künstler vertreten. Sie repräsentierten das Kunstschaffen in Afrika, Fernost und zahlreichen europäischen Ländern. Einige von ihnen waren zuvor bereits mehrfach zum Anlass in die Schweiz gereist.

Sägen und «schnätzen»

Für die groben und lauten Arbeiten mit der Kettensäge zügelten die Künstler zum Forsthaus etwas ausserhalb vom Dorfkern, um Anwohner und Gäste nicht mit Lärm zu belästigen. Die Handarbeit, das Schnitzen – oder wie die Einheimischen sagen: das Schnätzen –, wurde am Brienzer Quai ausgeführt.

Für das tägliche Rahmenprogramm sowie das leibliche Wohl hat das Organisationskomitee eine Bühne aufgebaut und eine Festwirtschaft eingerichtet. Junge Formationen wie auch arrivierte Bands erhielten die Gelegenheit, vor einem aufgeschlossenen Publikum ihr Repertoire vorzutragen.

Noch nie so viel Publikum

«Wir haben noch nie so viel Publikum gehabt wie an der heutigen Finissage», sagte der Schulleiter der Schnitzerschule Brienz und Kuna-Präsident Markus Flück an seiner Schlussrede am Samstagabend erfreut. Gebührende Erwähnung fanden die OK-Mitglieder, die zahlreichen Helfer und die grosszügigen Sponsoren, ­ohne die ein solcher Event nicht zu stemmen gewesen wäre, so Flück dankbar. «Der Erfolg gibt uns die nötige Motivation für den nächsten Anlass, der für die zweite Juliwoche 2019 geplant ist.»

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