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Hat der FC Interlaken bald einen neuen Vorstand?

Eine Arbeitsgruppe will den jetzigen Vorstand des FC Interlaken kippen. Es sei unverständlich, dass die Vereinsführung das inakzeptable Verhalten des Trainers gestützt habe.

In einem Brief an die Geschäftsleitung des FC Interlaken beantragt eine neunköpfige Arbeitsgruppe die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung. An dieser soll die Abberufung des jetzigen Vorstandes und die Wahl eines neuen stattfinden. Dieser am Samstag verfasste Antrag wurde zusammen mit 102 Unterschriften eingereicht.

«Seit längerer Zeit stellen wir bei Gesprächen mit einzelnen Vereinsmitgliedern sowie im Umfeld des Vereins eine Unzufriedenheit fest, was bei vielen dazu geführt hat, sich zumindest innerlich vom Verein zu verabschieden», stellt die Arbeits­gruppe fest.

Aus ihrer Sicht sei es unverständlich, dass die Vereinsführung auf die weitere Zusammenarbeit mit dem per Anfang Oktober neu eingesetzten Sportchef René Brandenberger verzichte «und stattdessen das inakzeptable Verhalten eines Trainers gestützt hat».

«Aus unserer Sicht ist es unverständlich, dass die Vereinsführung das inakzeptable Verhalten eines Trainers gestützt hat.»

Arbeitsgruppe FC Interlaken

Da sich die Vorstellungen der Arbeitsgruppe stark von der Führungsphilosophie des FC Interlaken unterscheide, sei die Umsetzung dieser Philosophie zwingend mit einem Wechsel der Vereinsführung verbunden.

«Uns erscheint dieser Wechsel notwendig dafür, dem Verein wieder neue Im­pulse zu geben, eine Aufbruchstimmung zu erzeugen und Vereinsmitglieder und Sympathisanten wieder vermehrt zu Mitarbeit und Unterstützung des Vereins zu motivieren.»

Die Arbeits­gruppe arbeite daran, ein neues Team für die Vereinsführung zusammenzustellen, welches sich an der ausserordentlichen Generalversammlung gerne präsentieren werde. So sei man an einer möglichst raschen Über­gabe der sportlichen Führung an Beni Hodler als Trainer der 1. Mannschaft und René Brandenberger als Sportchef interessiert.

Letzterer hatte nur drei Wochen nach Antritt seines Mandats dieses vor einem Monat wieder abgelegt (wir haben berichtet). Die Arbeitsgruppe zeigt sich sicher, dass man mit konstruktiven Gesprächen gemeinsam eine Einigung für die schrittweise Übertragung der Vereinsführung finden werde.

Co-Präsident Tobias Schweizer konnte am Montag für eine Stellungnahme telefonisch nicht erreicht werden. Der vor 113 Jahren gegründete FCI ist mit gut 800 Mitgliedern und mehr als 25 Mannschaften der grösste Fussballverein im engeren Berner Oberland.

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