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«Hier Enten abzuknallen, ist unverzeihbar»

Anwohner der Tschingeley in Unterseen kritisieren Jäger, die in der Nähe des Gurbestegs mit Schrot Enten gejagt haben sollen. Laut Gesetz darf nicht näher als 100 Meter von Wohnhäusern geschossen werden.

Die Vogelperspektive zeigt die Nähe von Jagd- und Wohngebiet: Der Gurbesteg, wo laut Anwohnern auf Enten geschossen wurde, und daneben die vier Wohnhäuser an der Tschingeleystrasse. Jenseits der Aare sind das Spital (Mitte) und der Seniorenpark Weissenau (l.) zu sehen.
Die Vogelperspektive zeigt die Nähe von Jagd- und Wohngebiet: Der Gurbesteg, wo laut Anwohnern auf Enten geschossen wurde, und daneben die vier Wohnhäuser an der Tschingeleystrasse. Jenseits der Aare sind das Spital (Mitte) und der Seniorenpark Weissenau (l.) zu sehen.
PD
Jagdgebiet am Wanderweg: In Richtung des gegenüberliegenden Aareufers soll auf Enten geschossen worden sein.
Jagdgebiet am Wanderweg: In Richtung des gegenüberliegenden Aareufers soll auf Enten geschossen worden sein.
Jürg Spielmann
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In Unterseen wird nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Aber mit Schrot auf Enten – und das nahe bei Wohnhäusern und mitten im Naherholungsgebiet. So zumindest erzählt dies Heinz Burri. «Wir spazierten am Samstagmorgen um Viertel nach acht von der Tschingeley auf dem neuen Aareuferweg Richtung Interlaken-West, als es plötzlich knallte.» Eine Handvoll ihm unbekannte Jäger habe Stockenten bei der Fussgängerüberführung Gurbesteg gejagt, ärgert sich Burri.

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