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Höhenflug dauert an

Mehr Hypotheken und Kundengelder: Die Raiffeisenbank Frutigland schrieb auch im 2018 an ihrer Erfolgsgeschichte. Neue Gesichter gibts an der Bankspitze.

Wechsel an der Spitze der Raiffeisenbank Frutigland (v.l.): Christoph Berger macht Dominik Schärz Platz als Bankleiter, Ueli Stoller ersetzt Peter Rösti als VR-Präsident. Foto: Corina Kobi
Wechsel an der Spitze der Raiffeisenbank Frutigland (v.l.): Christoph Berger macht Dominik Schärz Platz als Bankleiter, Ueli Stoller ersetzt Peter Rösti als VR-Präsident. Foto: Corina Kobi

Bankleiter Christoph Berger geht in Pension, VR-Präsident Peter Rösti demissioniert: So präsentierte sich die Ausgangslage in Sachen Wahlen an der Generalversammlung der Raiffeisenbank Frutigland vom Donnerstagabend. Deshalb interessierte die 315 Genossenschafter in der Widi-Halle wohl nicht unbedingt die erfreulichen Zahlen der Jahresrechnung 2018, sondern eben die Nachfolgeregelung.

Die vorgeschlagenen Nachfolger waren bereits bekannt. Dominik Schärz wurde bereits im Juli 2018 als neuer Vorsitzender der Bankleitung gewählt. An der Generalversammlung wurde nun Ueli Stoller als VR-Präsident gewählt. Es war daher kein Verfahrensfehler, dass gleich alle vier Persönlichkeiten die Leitung der GV übernahmen. Für die Genossenschafter war schnell erkennbar, dass auch die Nachfolger aus dem gleichen Holz geschnitzt sind wie ihre Vorgänger und dem Leitbild der Bank nachleben.

Wachstum im Kerngeschäft

«Die Bank setzte im letzten Geschäftsjahr das Wachstum im Hypothekar- wie im Kundeneinlagengeschäft fort», äusserte sich der neue Bankleiter. «Die Hypothekarforderungen stiegen um 3,9 Prozent. Bei den Kundeneinlagen wurde ein Zufluss von 1,9 Prozent verzeichnet.» Dies bestätige das wachsende Vertrauen der Kunden.

«Die Situation auf der Ertragsseite ist mit einem Plus von 0,9 Prozent sehr erfreulich. Durch das positive Wachstum wurde ein höherer Geschäftserfolg vor Abschreibungen und Rückstellungen von 5,04 Millionen Franken erzielt. Trotz einem leichten Rückgang wurde ein Jahresgewinn von 1,54 Millionen Franken erzielt», sagte Schärz.

Freude statt Wehmut

Für die zwei ausscheidenden Persönlichkeiten gab der Abend genug Gelegenheit, sich zurück zu erinnern. Nicht mit Wehmut, sondern mit Freude, konnten die beiden über ihr Wirken erzählen. Peter Rösti war 16 Jahre im VR, davon 13 Jahre als Präsident; Christoph Berger war sogar 38 Jahre bei der Raiffeisenbank tätig, seit 1986 in oberster Führungsposition.

Wichtig für beide war die Entwicklung vom Handbetrieb zur Digitalisierung. Doch die ganze Zeit zählte die gute Zusammenarbeit untereinander und dem fairen Umgang mit den Bankkunden. Und «in meiner Zeit gab es keinen Banküberfall und keine Entlassungen von Mitarbeitern.» «Für mich zählte der Kontakt zu Christoph Berger sehr viel, da ich ihn als Menschen sehr schätze», äusserte sich Rösti.

Und für Berger erschien die Raiffeisenbank neben seinen drei Söhnen wie ein viertes Kind, wo er sehr viel Herzblut investierte. Beide erhielten Geschenke: Peter Rösti ein Bild von Björn Zryd und Christoph Berger ein Ruhestand-Bänkli.

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