I Galanti feierten mit Bravour und lieferten ein Hörvergnügen

Hondrich

Zum 20. Geburtstag erlebte das Salonquintett I Galanti volles Haus im Inforama-Saal in Hondrich.

I Galanti sind (v.l.): Michael Keller, Franziska Grütter, Bruno Leuschner, Bettina Keller und Nebojša Bugarski.

I Galanti sind (v.l.): Michael Keller, Franziska Grütter, Bruno Leuschner, Bettina Keller und Nebojša Bugarski.

(Bild: Heidy Mumenthaler)

Das Publikum – darunter auch etliche neue Gesichter, genoss im Inforama-Saal ausnahmsweise freien Eintritt mit freiwilliger Kollekte. Denn es wurde im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal der 20. Geburtstag des Salonquintetts I Galanti gefeiert.

Der jüngste Zuhörer war 8- und der älteste 98-jährig! Für das Jubiläumskonzert hat das Salonensemble in Wienerbesetzung (Michael Kelle und Franziska Grütter, Violine, Nebojša Bugarski, Violoncello, Bettina Keller, Kontrabass, und Bruno Leuschner, Klavier) einen Querschnitt einer Mischung aus brillanten Einzelstücken berühmter Komponisten, Ohrwürmer, Sätze aus Violinkonzerten, Evergreens aus Film bis hin zu Tango, Rag und Csardas sorgfältig auf die Besetzung arrangiert und beschwingt umgesetzt.

Zwanzig Titel standen auf dem Programm, die während zweier Stunden (Pause inbegriffen) für Unterhaltung sorgten. Ein halbes Dutzend Stücke kamen zum ersten Mal zu Gehör, die restlichen zeigten einen Einblick des musikalischen Wirkens des Salonquintetts. Die spielfreudigen, vielseitigen Musikerinnen und Musiker boten für jeden Geschmack ein erquickendes Hörvergnügen.

Rasanter Auftakt

Hundert Jahre vor der Gründung von I Galanti entstand der Fu?ík-Marsch «Einzug der Gladiatoren», der einen rasanten Auftakt zum Jubiläumskonzert bildete. Synkopen mit Variationen zeigten sich bei Fritz Kreisler. Entzückend wirkte Offenbachs «Barcarole» aus «Hoffmanns Erzählungen». Die vor zwanzig Jahren erstmals gespielte «Gavotte galante» von Willy Richartz fehlte ebenso wenig wie witzige Überraschungseffekte auf Saiten, Perkussion und Rauschpfeifen.

Eine spezielle Nummer gab es nach der Pause, als anstelle des Cellisten angeblich sein Zwillingsbruder mit Saxofon auf der Bühne erschien und mit zwei Stücken mit der «coolen Band» unterhielt. Nach kräftig herausapplaudierter Zugabe mit Piazzollas «Milonga» aus der Tangooper «María de Buenos Aires» folgte nach musikalisch leichter, die kulinarisch-verführerische Kost am Geburtstagskuchenbuffet.

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