Interlakens Exekutive kritisiert Verkehrsinitiative

Interlaken

Der Abstimmungskampf in Interlaken um die Verkehrsinitiative nähert sich dem Ende. Nun äussert sich auch der Gemeinderat.

Das Fahrverbot im Schlauch war ausschlaggebend für die Lancierung der Verkehrsinitiative, über die am 4. März abgestimmt wird.<p class='credit'>(Bild: Bruno Petroni)</p>

Das Fahrverbot im Schlauch war ausschlaggebend für die Lancierung der Verkehrsinitiative, über die am 4. März abgestimmt wird.

(Bild: Bruno Petroni)

«Kein Handlungsspielraum bei Umsetzung»: So lautet der Titel einer Medienmitteilung, die der Gemeinderat Interlaken gestern per Mail versandte. Die Exekutivbehörde nimmt darin Stellung zur Verkehrsinitiative, über die am 4. März abgestimmt wird, und bittet die Bevölkerung, diese abzulehnen.

Unter anderem wird festgehalten, dass eine vom Initiativkomitee vorgeschlagene Einbahnlösung für den Schlauch «nach dem Wortlaut des Initiativtextes gar nicht möglich ist». Der Text sei «klipp und klar und lässt keinen Handlungsspielraum». Bei Annahme der Initiative müssten die Bahnhofstrasse und der Höheweg ganzjährig durchgehend und mit Fahrzeugen aller Art befahrbar sein, «das heisst in beiden Richtungen und auch mit Lastwagen und den bis zu 200 Reisebussen pro Tag». Diese Verkehrsführung «würde nicht nur zu unzähligen kritischen Situationen im Schlauch führen, sondern erst recht zu mehr Ausweichverkehr in die Quartiere», und der öffentliche Verkehr «könnte den Fahrplan nicht mehr einhalten».

«Das heutige Verkehrsregime hat sich in den letzten Jahren bewährt», ist der Gemeinderat der Meinung. Der Verkehr werde heute auf den Hauptverkehrsachsen geführt, und der Rat «nimmt weiterhin Verbesserungen zugunsten der Wohnquartiere vor». Für den Ostbahnhofplatz sei eine neue Lösung kurz vor der Realisierung.

pd/aka

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