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Ja zur Scheidgasse-Sanierung

Die Bürgerinnen und Bürger stimmten einem Kredit von 700000 Franken für die Sanierung der Scheidgasse zu. Damit wird diese sicherer für die Fussgänger.

Die beiden aus dem Gemeinderat ausscheidenden Mitglieder Daniel von Känel und Brigitte Berger.
Die beiden aus dem Gemeinderat ausscheidenden Mitglieder Daniel von Känel und Brigitte Berger.
Margrit Kunz

Die Scheidgasse kann auf einer Länge von circa einem Kilometer saniert werden. An der Gemeindeversammlung von Aeschi wurde der Kredit von 700000 Franken für die Sanierung mit grossem Mehr bewilligt. Diese ist nötig, weil die Strasse mittlerweile viele Schlaglöcher aufweist. Auch das Trottoir muss sicherer werden, darum wird bei der Sanierung das Trottoir mit einem halb scharfen, sechs Zentimeter hohen Randstein von der Fahrbahn abgetrennt.

Kurtaxe wird höher

Aeschi ist seit 2016 Mitglied bei Thun-Thunersee Tourismus und gibt von seiner Kurtaxe einen Franken pro Erwachsenen und Nacht und fünfzig Rappen pro Kind und Nacht an Thun-Thunersee Tourismus ab. Aus diesen Geldern wird die beliebte Panoramacard finanziert, was aber bisher nicht kostendeckend war. Ab Januar 2019 soll nun die Abgabe an Thun-Thunersee Tourismus pro erwachsene Person auf 1.50 Franken steigen. Gleichzeitig wird eine Harmonisierung der Kurtaxen rund um den Thunersee auf 3.50 Franken pro Nacht angestrebt.

Aeschi kennt als einzige Gemeinde Abgaben auch für Kinder. Das Kurtaxenreglement soll nun so angepasst werden, dass die Kurtaxen für Kinder wegfallen und die Kurtaxe von 2.50 auf 3.50 Franken angehoben werden kann. Explizit ins Reglement aufgenommen wird, dass auch Hostels und B&Bs Kurtaxen bezahlen müssen. Für Aeschi Tourismus ändert sich durch die Anpassung des Reglements nichts. Weil die Einnahmen aus den Kurtaxen steigen, senkt die Gemeinde ihren Beitrag. Ohne Diskussion stimmte die Versammlung der Revision des Reglements zu.

Steueranlage bleibt

Obwohl Aeschi in den nächsten Jahren grosse Investitionen im Umfang von über 4 Millionen Franken tätigen wird, soll der Steuerfuss noch für mindestens ein Jahr bei 1,69 Einheiten bleiben. Die Abschreibungen fallen erst an, wenn die Bauten fertiggestellt sind. Dies erklärte Finanzverwalter Fritz Portenier. Das Budget 2019 rechnet mit einem Gesamtumsatz von 8,264 Millionen Franken und weist einen Ausgabenüberschuss von 90000 Franken aus und wurde mit grossem Mehr genehmigt.

Abschied tut weh

Per 1. Januar 2019 wird der Gemeinderat von neun auf sieben Mitglieder verkleinert. Wegen Amtszeitbegrenzung muss Brigitte Berger aus dem Rat ausscheiden. Sie hat ihre Arbeit im Ressort Soziales sehr gerne gemacht. «Das Amt war auf Brigitte Berger zugeschnitten», sagte Gemeindepräsidentin Jolanda Luginbühl.

Mit bewegter Stimme bedankte sich Berger bei den Anwesenden für das ihr während zwölf Jahren geschenkte Vertrauen. Mit Brigitte Berger scheidet auch Daniel von Känel aus dem Rat aus. Er leitete während acht Jahren das Ressort Wasser, das sämtliche Geschäfte zu Trinkwasser, Abwasser, Gewässer und Wasserbau umfasste. Er verzichtet auf eine Wiederwahl. Yvonne Schmid wurde für eine weitere Amtsperiode bestätigt, sie leitet das Ressort Schulen.

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