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Jahr eins nach Steck

Heute jährt sich der tödliche Absturz von Ueli Steck im Himalaja.

Er fehlt: Ueli Steck.
Er fehlt: Ueli Steck.
Bruno Petroni

«Welche Auswirkungen Uelis Fehlen auf die alpine Szene hat, wird sich eher langfristig erst zeigen.» Das sagt Ueli Stecks lang­jähriger Weggefährte Stephan Siegrist, selber erfolgreicher ­Spitzenalpinist mit inzwischen unzähligen Erstbesteigungen. Er glaubt, dass der heute vor einem Jahr tödlich Verunglückte einer der wenigen gewesen sei, die als Einzelperson beim Bergsteigen in absolut neue Dimensionen vorgestossen seien. «Ein namhafter Teil der jungen Generationen orientiert sich entsprechend an ihm und seinen Leistungen.»

Es ging nur um die Leistung

Unter dem Pseudonym «Swiss Machine» war Ueli Steck in der ­Alpinszene weltweit bekannt und populär. Er war ein Topathlet, der dem Erfolg konsequent alles unterordnete. Als einer, dem es nicht ums Abenteuer ging, sondern um die Leistung. Nur um die Leistung. Die von ihm neu gesetzten Massstäbe im Spitzenalpinismus brachten ihm in der Szene grossen Respekt und Sympathie ein. Die zweimalige Auszeichnung mit dem Oscar der Bergsteiger­szene – dem Piolet d’Or – war die internationale Anerkennung für seine Erfolge. Die markantesten solchen: Speedbesteigungen der Nordwände Eiger, Matterhorn und Grandes Jorasses, die 82 Viertausender des Alpenkammes in 60 Tagen und die Alleinbegehung der 2000 Meter hohen Annapurna-Südwand. Der in Ringgenberg lebende Ueli Steck stürzte am 30. April 2017 im Alter von 40 Jahren beim Aufstieg zum Nuptse (7861 m) tausend Meter tief in den Tod.

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