Jörg und Schweizer neu Präsidenten des FCI

Interlaken

Beat Jörg und Tobias Schweizer übernehmen das Präsidium des FC Inter­laken. Finanziell seien Korrekturen nötig, informierten die Verantwortlichen an der Hauptversammlung.

Beat Jörg (links) und Tobias Schweizer sind neu Co-Präsidenten des FC Interlaken.

Beat Jörg (links) und Tobias Schweizer sind neu Co-Präsidenten des FC Interlaken.

Der FC Interlaken wird neu von einem Kopräsidium geführt. Die Hauptversammlung wählte die vorgeschlagenen Beat Jörg, bisher Verantwortlicher Anlässe, und Tobias Schweizer, Verantwortlicher Finanzen, einstimmig. Schweizer werde sich dabei auf Sponsoring und Marketing konzentrieren und Jörg auf den Sport und die Anlage.

Betriebsökonom Filipe de Almeida wurde als Verantwortlicher für die Finanzen gewählt. «Da die Marketingeinnahmen in den letzten beiden Jahren stark rückläufig waren, sind wir gezwungen, Änderungen anzustreben», schreibt der Verein in der Mitteilung zur HV. «Wir sind froh, dass uns der bisherige Präsident Stéphane Graul ein weiteres Jahr darin unterstützen wird.»

Schweizer präsentierte den Mitgliedern die Jahresrechnung. Diese schliesst mit einem Gewinn von 400 Franken. Allerdings sei das Jahr finanziell schwierig gewesen. Die Einnahmen im Marketing seien tiefer ausgefallen, während die Ausgaben bei Personal und Trainerlöhnen höher waren.

Um dies zu kompensieren, wurden Rückstellungen für den Ballraum und die Lichtanlage aufgelöst. Dabei werde der Ballraum «zum grössten Teil» von den Supportern des FC Inter­laken übernommen. Und die Erneuerung der gesamten Lichtanlage werde in Zukunft in einem eigenen Projekt gelöst. Schwei­zer betonte aber auch, dass man «trotz des schlechteren Geschäftsjahres» linear rund 50 000 Franken abgeschrieben habe.

Das Budget sieht eine Steigerung der Marketingeinnahmen vor und eine Reduktion der Ausgaben im personellen Bereich. Die Versammlung genehmigte Rechnung und Budget ohne Ge­genstimme.

Sportliche Erfolge

Sportchef Marco Gurtner verwies in seinem Jahresbericht auf die «grossartigen sportlichen Leistungen bei allen Teams». Er wird aus familiären und beruflichen Gründen zurücktreten und ist auf der Suche nach einem Nachfolger.

Karin Stingelin, Verantwortliche Junioren, machte einen kurzen Rückblick auf das Jahr der grossen Juniorenabteilung des Vereins. Sie sei dankbar, dass viele Trainer auch in der neuen Saison ihr Amt weiter ausüben. Im Herbst habe man «sehr erfolgreich» die Fussballschule durchgeführt. Karin Stingelin bedauerte, dass – wie jedes Jahr – der Verein nicht alle interessierten Kinder aufnehmen könne.

pd/sgg

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