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Kanton schafft mehr Platz bei Gutwüschgrabenbrücke

Was der Kanton anlässlich der grossen Murgänge im letzten Sommer angekündigt hat, nimmt jetzt Formen an. Seit dem 14. August wird die Gutwüschgrabenbrücke erneuert und der Durchlass unter der Kantonsstrasse erweitert.

Durch die Erweiterung des Durchlasses bei der Gutwüschgrabenbrücke sollen Übersarungen der Kantonsstrasse künftig vermindert werden.
Durch die Erweiterung des Durchlasses bei der Gutwüschgrabenbrücke sollen Übersarungen der Kantonsstrasse künftig vermindert werden.
ksm-fotografie

Wir erinnern uns: Mitte Juni 2016 kam es in Oberwil beim Gutwüschgraben zu grossen Murgängen, welche die Kantonsstrasse überspült hatten. Die Strasse blieb in der Folge für den Verkehr während einiger Zeit unpassierbar, und die Verkehrsteilnehmer mussten eine zeitraubende Umleitung über den Rossberg in Kauf nehmen. Markus Wyss vom Oberingenieurkreis 1 kündigte am ­Bevölkerungsanlass vom 14. Juni 2016 an, der Durchlass am Gutwüschgraben unter der Kantonsstrasse werde erweitert, um solchen Geschehnissen entgegenzuwirken.

Diese Arbeiten sind seit dem 14. August im Gange. Dank der bereits erstellten Notbrücke soll der Verkehr im Normalfall die Baustelle zweispurig passieren können, erklärt das Tiefbauamt des Kantons Bern, Oberingenieurkreis 1, auf Anfrage.

Bauliche Massnahmen

Gemäss Paride Pizzoferrato vom Oberingenieurkreis 1, Projektleiter dieser Baumassnahmen, besteht der Durchlass aus zwei Teilen: bergseitig aus dem alten Gewölbequerschnitt und talseitig aus einem Betonrahmen mit rechteckigem Querschnitt. Bergseitig werde der Gewölbequerschnitt abgebrochen und auf den bestehenden Rechteckquerschnitt erweitert. Dabei werde die Querschnittsfläche um mehr als 50 Prozent vergrössert. Neu soll der Durchlass eine Breite von 5,9 Meter aufweisen.

Ausserdem soll bergseitig ein Staukragen gebaut werden. «Dadurch lässt sich bei Hochwasser oder Murgängen mehr Material durch den Durchlass transportieren», führt Pizzoferrato aus. So soll in Zukunft eine Übersarung der Strasse vermindert werden.

Talseitig soll die bestehende Rechteckkonstruktion abgedichtet und der Strassenbelag ersetzt werden. Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, muss die provisorische Umfahrung wieder zurückgebaut und die Verkehrsführung wieder in ihre ursprünglichen Linienführung zurückversetzt werden.

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